Michael Lewandowski
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Post #14 of 14

Ich nutze seit Ende 2018 einen Stryd-Footpod. Die Messwerte sind aufgrund der super genauen Distanzmessung verlässlicher, als die über die Garmin App mit Brustgurt oder Running Dynamic Pod ermittelten.

Wie verwende ich die Daten beim RC-Training? Zunächst habe ich den Stryd einfach nur eine Weile getragen und Werte ermittelt. Dann habe ich die in der Ebene gemessenen Wattzahlen für bestimmte Laufzeiten im profilierten Gelände ausprobiert. Und siehe da: ob ich in der Ebene mit z.B. 215 Watt einen normalen DL absolviere oder in profiliertem Gelände - Gefühl und GAP weisen das annähernd gleiche Tempo aus. Das gibt im Gelände ein viel sichereres Gefühl, als die zeitverzögert reagierende HF-Steuerung. Noch schöner ist es bei Tempoläufen: auf den Grafiken (im Stryd-Center) ist ganz hervorragend zu sehen, dass ich die Wattleistung und das Tempo ziemlich konstant gehalten habe, während die HF selbst bei recht kurzen Belastungen von 10-20min zunächst zu niedrig war und später zu hoch. Wäre ich nach HF gelaufen, hätte ich zu schnell angefangen und zu langsam aufgehört.

Mit der Erfahrung im Rücken bin ich Ende April einen 10km-Wettkampf gelaufen, bei dem es zunächst ein bisschen runter, dann tüchtig hoch und dann wieder runter ging (in der Summe fast +/- 0). Ich bin immer mit Blick auf eine recht gleichmäßige Wattzahl gelaufen, die meinem 10km-Leistungsstand entsprach. Am Ende der 10km hatte ich viel Spaß gehabt und war so schnell gelaufen wie seit 3 Jahren nicht mehr (Alter 55). 

Insofern ergänzt die Wattmessung schon heute die RC-Planung. Alles was es braucht, ist eine Zuordnung des Ziel-Trainingstempos zur persönlichen Wattzahl. Das könnte auf Basis eines Vergleichs der GAP für Teilabschnitte mit der dort geleisteten Wattzahl geschehen. Eine Herausforderung könnte es aber darstellen, dass die unterschiedlichen Messsysteme (Garmin und Stryd weisen bei gleichzeitiger Nutzung unterschiedliche Werte aus, eine Polar mit Wattmessung habe ich nicht) unterschiedliche Werte ermitteln. Deshalb also wohl am besten die empirische Ermittlung (siehe oben). Dann würden auch die von Läufer zu Läufer unterschiedlichen Laufeffizienzen berücksichtigt werden.

Gabriel Lombriser
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Post #71 of 72

Hallo Andreas

Danke für die Rückfrage. Aktuell sind wir noch in der Entwicklung. Die Einbindung der Powerdateb und das Training damit zu steuern ist nicht eine kleine Sache. Wir halten euch auf dem Laufenden wenns soweit ist!

Sportliche Grüsse, 

Gabriel Lombriser, running.COACH

 

Andreas Krohn
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Post #5 of 6

Hallo, 

Gibt es hier schon Neuigkeiten? Ich bin da sehr interessiert dran. Aktuell misst meine Polar Vantage die Powerwerte und ich möchte meinen Herbstmarathon gerne basierend auf Wattwerten aufbauen. Ein Stryd ist im Zulauf.

Gruß  

Andreas 

Soenke Nielsen
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Post #12 of 12

Hallo Gabriel,

seit kurzem freue ich mich über den import der Leistungswerte. Tolle Sache!!

Seit zwei Jahren trainiere ich mit dem Stryd Pod basierend auf den Trainingsplänen von RC.

Beides ergänzt sich sehr gut. Mit der Leistungspyramide von Stryd lässt sich der Trainingserfolg bezogen auf die drei Parameter Power, Endurance und Fitness sehr gut kontrollieren.

Viele Grüße,

Sönke

 

Gabriel Lombriser
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Total Running 22'948 km
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Post #64 of 72

Hallo Claus

danke für das die Wiederaufnahme vom Thema. Wir sind tatsächlich daran. Ein erster Schritt ist bereits online. Für alle User mit einem Powermeter wie Stryd, werten wir die Trainingsdaten aus, resp. die Daten werden angezeigt. 1.) in der Trainingsübersicht: Avg. Power und 2.) in der Detailansicht für jeden Split und auch mit Grafik. So kann optimal analysiert werden in welchem Bereich die Belastungen gelaufen werden und auch wie die einzelnen Km-Splits in einem Rennen (z.B. bei einem Marathon) gelaufen werden.

In der Trainingsplanung werden die Powerwerte jedoch nocht nicht gebraucht. Da sind wir noch nicht ganz soweit. Ich hoffe sehr, dass wir spätestens im neuen Jahr mit neuen Features zu wattgesteuertem Training aufwarten können.

Wir sind aktuell auf der Suche nach Personen, welche bereits ihre Trainings mit Stryd absolvieren. Bitte meldet euch doch auf support@runningcoach.me falls ihr Lust hast in der Entwicklung einbezogen zu werden.

Sportliche Grüsse

Gabriel

Claus Harder
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Post #1 of 1

Halllo Manfred

Cooles Thema, das du ansprichst! Ich habe das auch schon gesehen und es klingt sehr spannend. Beim Radfahren hat sich das Leistungsgesteuerte Training bereits druchgesetzt. Pulsgesteuertes Training bei Radfahrern ist kaum mehr anzutreffen. 300 Watt sind in der Ebene 300 Watt wie auch am Berg, bei gutem Wetter, bei einer hervorragenden Tagesform wie nach einer harten Trainingsphase . Der Puls ist sehr variabel und hängt den geannten und weiteren Faktoren ab. Das ist auch ein Grund warum wir bei running.COACH versuchen die Sportler auf die Pace zu trimmen und den Puls gar nicht, oder nur der Auswertung halber zu beachten. In hügeligem Terrin ist aber das Laufen nach Pace aber schwierig. So ist es wichtig den Anstrengungsgrad in der Ebene zu eichen und dies dann auch im Hügel umzusetzen.

Das Projekt Stryd ist noch in der Entwicklungsphase. Falls es gut kommt, könnte es den Laufsport genau so revolutionieren wie es die Wattmessung beim Velofahren gemacht hat.

Die Messung der Leistung beim Laufen zu messen ist aber alles andere als einfach und hängt dann von vielen Faktoren wie Gewicht, Laufstil, etc ab. Ich bin auf jeden Fall gespannt. 

Für alle welche das Produkt Stryd interessiert, hier der Link: https://www.stryd.com/

Sportliche Grüsse, Gabriel Lombriser, running.COACH Product Manager

 

Ich würde das Thema Leistungsbezogenes Training gerne noch einmal vorholen. Vor zwei Jahren steckte es noch in der Entwicklung. Inzwischen ist mit dem Stryd Sensor ein Leistungssensor auf dem Markt, der hier neue Trainingsmöglichkeiten gibt.

Bei Running.COACH gibt es im Moment noch keine Leistungsbezogenen Trainings. Wie wäre es, welche anzubieten?

Grüße in die Schweiz,

Claus

Marcel Baud
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Post #1 of 1

Spannende Sache! Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch schon länger, wie sich ein Krafttraining Watt- bzw kcal-mässig berechnen lässt? Wenn ich mit Gewichten hantiere, bringe ich meine HF kaum aus der Wohfühlzone, obwohl ich die Wiederholungen subjektiv als anstrengend empfinde.

Manfred Fisch
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Post #22 of 23
Es gibt dazu auch schon interessante Erfahrungsberichte, u.a. auf harlerunner.de

Gabriel Lombriser
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Total Running 22'948 km
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Post #4 of 72

Halllo Manfred

Cooles Thema, das du ansprichst! Ich habe das auch schon gesehen und es klingt sehr spannend. Beim Radfahren hat sich das Leistungsgesteuerte Training bereits druchgesetzt. Pulsgesteuertes Training bei Radfahrern ist kaum mehr anzutreffen. 300 Watt sind in der Ebene 300 Watt wie auch am Berg, bei gutem Wetter, bei einer hervorragenden Tagesform wie nach einer harten Trainingsphase . Der Puls ist sehr variabel und hängt den geannten und weiteren Faktoren ab. Das ist auch ein Grund warum wir bei running.COACH versuchen die Sportler auf die Pace zu trimmen und den Puls gar nicht, oder nur der Auswertung halber zu beachten. In hügeligem Terrin ist aber das Laufen nach Pace aber schwierig. So ist es wichtig den Anstrengungsgrad in der Ebene zu eichen und dies dann auch im Hügel umzusetzen.

Das Projekt Stryd ist noch in der Entwicklungsphase. Falls es gut kommt, könnte es den Laufsport genau so revolutionieren wie es die Wattmessung beim Velofahren gemacht hat.

Die Messung der Leistung beim Laufen zu messen ist aber alles andere als einfach und hängt dann von vielen Faktoren wie Gewicht, Laufstil, etc ab. Ich bin auf jeden Fall gespannt. 

Für alle welche das Produkt Stryd interessiert, hier der Link: https://www.stryd.com/

Sportliche Grüsse, Gabriel Lombriser, running.COACH Product Manager

 

 

Manfred Fisch
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Total Running 16'654 km
Member since about 9 years
Post #21 of 23

Hallo,

es gibt neuerdings für Läufer ein Gerät "STRYD", dass an einen Brustgurt angebracht werden kann und die Wattleistung angibt. Soll objektiver sein als die Messung der Leistung über die Herzfrequenz, die beim Laufen sehr schwerfällig und ungenau angegeben wird oder auch die nach der Geschwindigkeit, die kaum einzuhalten ist, wenn es bergauf geht. Hört sich sehr interessant an. Wie schätzt ihr das ein?

Viele Grüße

Manfred