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Hoi Thomas
Ich würde glaub eher nicht mit der Vorgabe vom 26.04. starten sondern "ich bin eine Teststrecke gelaufen". Und die 10 km wirklich so bald als möglich laufen. Es sind doch einige Wochen seither. Ich tippe schwer, dass du heute keinen Marathon in 4:10 laufen würdest...
Dass jetzt, 4 1/2 Monate vor Marathon die Prognose eher tief ist, stimmt, du wirst ja nach deinem Marathon regeneriert haben. D.h. du bist nicht mehr auf dem Level von Ende April - siehe oben. Falls du das Training über den Sommer gut durchziehst, sollte der Performance Checker die Prognose nach und nach verbessern, das macht dann auch die Intervalle schneller. Aber letztlich ist die Prognose ja nur 1 Minute langsamer. Das ist nichts. Resp. da ist schon die Frage, ob deine Marathons ein paar Höhenmeter mehr oder weniger haben, als deine Premiere. Die Prognose für Luzern ist immer langsamer als für Zürich...
Ich würde meinen, dass Plauschwettkämpfe nicht allzu stark vom Performance - Tracker berücksichtigt werden. Und dass Höhenmeter durchaus eingerechnet werden. Zumindest würde ich davon ausgehen, dass z.B. der Jungfrau-Marathon in 5 Stunden nicht deine Vorgaben "ruinieren" sollte.
Ich gehe aber davon aus, dass die Intensität in deinem Plan schon zunimmt. z.B. meine
Allenfalls haben aber deine Plausch- und Vorbereitungs-Läufe einen gewissen Einfluss, denn auch vor Plausch- und Vorbereitung geht RC ein wenig zurück mit der Intensität. Als Tipp: Wenn du nur den Hauptlauf im Plan lässt, solltest du die Steigerung der Intensität erkennen können. Etwa wie bei mir oben.
Den 50 km Marsch würde ich glaub gar nicht in den Plan setzen. Sondern händisch die Tage vorher etwas entlasten, z.B. mit der +/- Funkiton oder das Training mit "keine Zeit" streichen. Wenn du den aber als Lauf eingibst, gibt es eine Vorgabe von 6 Stunden. Ich habe auch schon angeregt, dass man solche Spezial-Trainings eingeben können sollte. z:B Backyard - Läufe. Wenn ich da einen Marathon in 7 Stunden laufe, stimmt da vieles nicht mehr so ganz. Leider ist das noch nicht umgesetzt worden
@SA Ich habe dies nicht unbedingt als Plädoyer für Pace / Pulsverstanden sondern in erster Linie mal so, dass der Plan korrekt eingestellt ist. Bei erfahrenen Läufern ist wohl Pace vor Puls richtig Sobald der Plan stimmt. Andererseits. wenn du mit dem Puls zu hoch bist, läufst du schneller in die Wand. Noch etwas präziser: Intervall und Mitteltempo Pace vor Puls, DL und LJ Puls vor Pace.
HR.
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Hallo zusammen,
zunächst einmal vielen Dank für Eure Rückmeldungen und die damit verbundene Unterstützung. Da ich auf Dienstreise war, kann ich leider erst jetzt antworten.
Ich habe den Performance-Checker aktiviert und folgende Einstellungen im Trainingsplan vorgenommen: Lauferfahrung > 5 Jahre, Teststrecke: 42,2km in 4:10:00 am 26.04, Trainingsziel: Teilnahme an Wettkämpfen.
Wettkämpfe:
1) 28.06.26 5km (Plausch)
2) 01.08.26 10km (Plausch)
3) 04.10.26 HM (Vorbereitung)
4) 26.10.26 Marathon (Hauptwettkampf)
5) 13.12.26 10-Meilen-Lauf (Vorbereitung)
6) 25.04.27 Marathon (Hauptwettkampf)
In der Prognose steht, dass ich den ersten Marathon in 4:10:56 und den zweiten in 4:10:57 laufen kann - dies ist langsamer als die aktuell eingestellte Zeit über die Teststrecke. Ich hoffe, dass das Training bis dahin und der aktivierte Performance-Checker hier noch eine Änderung bewirken.
Der Plauschwettkampf am 28.06. ist leider extrem hügelig. Nach euren Berichten fürchte ich dann ja fast, dass der Performance-Checker die Trainingsvorgaben noch einmal "in die falsche Richtung" korrigieren wird. Ich habe auch mal im Trainingsplan "vorgeblättert" und mir die Intervalleinheiten bspw. im August angeschaut. Beispieleinheit: 10x400m in 5:00. Die Einheiten werden also auch nicht mit fortschreitender Dauer des TPs intensiver - ich muss also wohl auf eine Anpassung des Performance-Checkers warten.
Ich habe noch eine Zusatzfrage: Am 03.07. werde ich mit der Familie an einem sogenannten 50km-Mega-Marsch (-> Wandern) teilnehmen. Wie würdet ihr diesen in den Trainingsplan integrieren?
Vielen Dank noch einmal, viele Grüße
Thomas
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hallo Thomas,
Hansruedi's Pro-Puls-Votum möchte ich ein Pro-Pace-Votum entgegen stellen. (
Den Puls könnte man stark vereinfacht vergleichen mit dem Benzinverbrauch eines Autos. Schnell unterwegs= hoher Verbrauch, langsam unterwegs= niedriger Verbrauch. Wenn du die Klimaanlage zuschaltest, hast du einen höheren Verbrauch ohne schneller unterwegs zu sein. Wenn du also nach gleichbleibendem Benzinverbrauch steuerst, bist du also plötzlich langsamer unterwegs, langsamer als es deinen Möglichkeiten entspricht. Entscheidend ist aber nicht der Gesamtverbrauch sondern die spezifischen Sauerstoffverhältnisse in den beteiligten Muskeln und die hängen nicht nur vom Gesamtpuls ab (Stresslevel, Verdauungsstatus, Temperatur, Tageszeit, Gesundheitszustand, usw.)
Ich würde dir deshalb empfehlen, die Pace als primäre Steuergrösse zu verwenden, den Puls aber als wichtige Kontroll- und Interpretationsgrösse zu beobachten. Wichtig dabei ist, dass du dein aktuelles Leistungslevel gut kennst. Wenn du schreibst, dass im Marathon mehr dringelegen wäre, würde ich ca. monatlich einen Testlauf durchführen. Dazu eignet sich aus meiner Sicht die Mitteltempoeinheit 1x30, 1x40 oder 1x45' am besten. Auf diesem Weg kannst du dich rasch an dein aktuelles Leistungsniveau herantasten.
Diese Empfehlung funktioniert selbstverständlich nur im flachen Gelände. Sobald es hügelig wird, lohnt es sich, dem Puls mehr Beachtung zu schenken. Aber auch hier basiere ich mich nicht auf die Empfehlung RC sondern auf den Puls, welcher ich noch vor einem km hatte, als es noch flach war.
Gruss, Stefan
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Grüss dich Thomas
Du hast es richtig erkannt. RC ist eher etwas zurückhaltend mit harten Einheiten. Wobei die Philosophie dahinter ist, die Läufer vor Verletzungen zu schützen. Andere Pläne sind da teils massiv ambitionierter. Bis dann die Verletzung kommt und einen wieder 3 Monate zurückwirft. Das vermeidet RC, trainiert recht viel in den Grundlagen und geht nur wenig in die härteren Einheiten.
Aber: viele Läufer laufen nach Lust und Laune und sind entsprechend viel zu oft viel zu schnell unterwegs. D.h. in RC sind 70 - 90% (habe es nie genau ausgezählt) sind ziemlich locker und langsam. Und dann gibt es wenige sehr schnelle Einheiten. Das ist ist auch in anderen Plänen +/- so. Weil wir Männer immer meinen etwas mehr machen zu müssen, laufen wir oft zwischen locker und sehr hart (also "ziemlich anstrengend"). Das ist aber genau dort wo der Körper am wenigsten profitiert. Google mal das "Black Hole of Training".
Deine Angaben sind recht umfangreich, das macht es einfacher ein wenig mit den Zahlen zu spielen. 10 x 250@ 5:00 ist wohl für 4:12 wirklich eine eher moderate Vorgabe, vor allem, weil dein Puls deutlich zu tief ist. Da ist aber zu sagen, dass der Puls in Intervallen oft nur gegen Ende der Trainingssession und gegen Ende des Intervalls den Wert erreicht. Auch die 15x 15" Sprint passen mir nicht so ganz in einen Marathonplan.
Mir scheint, dass die Vorgaben und deine Einstellungen noch nicht ganz zueinander passen. Es ist richtig, dass du in der App nicht "direkt" schrauben kannst - resp. nur nach unten. Die App geht aber von deinen Eingaben aus. Damit stellt sich die Frage, was du in den Einstellungen unter Punkt 3. eingegeben hast. 10 km in... 49 bis 53 Minuten oder so was würde passen (= Marathon in 4h resp 4:15). Oder HM mit ca. 1:46. Oder eben Marathon in 4:12 Checke das mal durch. Das geht einfach, wenn du "ich bin eine Teststrecke gelaufen" wählst.
Variante: Trage dir am nächsten Wochenende einen Fantasy - 10 km - Lauf ein und gib Gas. In der Regel sollte dann RC deinen Plan aufgrund des Resultates anpassen. Und vermutlich sollten dann deine Intervalle auch schneller werden. Auch die andern Einstellungen müssen natürlich richtig sein, also auch wie lange du schon läufst etc.
Ob man den Marathon auch deutlich schneller laufen kann, wie dein Gefühl sagt... Vielleicht. Gerade beim 1. Mal ist aber kontrolliert laufen die perfekte Lösung. Nun kannst du von dieser Zeit aus aufbauen. Wärst du z.B. statt 6:00/min 5:40/min glaufen, so wärst du ev. bei km 38 in die Wand gelaufen. Man sagt, jede Sekunde zu schnelle Pace kostet dich 1 Minute. Versuche nächstes Mal 5:40/min zu laufen, dann weisst du es...
Zurück zu deinem Plan: Die Frage ist aber auch, welches Ziel du wann als Hauptlauf eingegeben hast. Wenn du "Wettkämpfe" wählst wird es härter. 10 km als Hauptlauf müsste dann härter sein als wenn du als Hauptziel einen HM als Plausch-Lauf wählst. Und wenn der Hauptlauf erst in einigen Monaten ist, dann wird im Moment einfach mal gemütliche Grundlage gelegt.
Also: prüfe mal deine Werte und generiere den Plan neu. In den allermeisten Fällen passt es dann plötzlich besser und nach einiger Zeit beginnt dann der Performance Checker den Plan zu verändern. Bei letzterem bin ich persönlich nicht immer sicher, dass er stimmt.
So das einige Gedanken. Nicht ganz perfekt geordent aber ich hoffe es hilf.
Hansruedi
(Premiere in HH 2017 mit 4:14:29)
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Hallo zusammen,
ich bin relativ neu bei running.COACH dabei und prinzipiell sehr zufrieden mit dem erzeugten Trainingsplan, den ich Woche für Woche fleißig abarbeite. Im Vergleich zu anderen Trainingsplänen, die ich bisher ausprobiert habe, würde ich sagen, dass die langen/langsamen Einheiten deutlich langsamer gelaufen werden und sehr viel weniger flotte Einheiten (die ich sehr gerne mag) dabei sind. Ich bin gespannt, welche Auswirkungen dies auf Körper/Performance hat.
Nun aber zu meinem "Problem" bei den wenigen Intervall-Einheiten. Beispiel von heute Morgen: 15min EL + 15 x (15s @5:00 + 60s @7:09) + 15min AL. Mein Maximalpuls beträgt 190 (gemessen(!), nicht geschätzt). Laut Vorgabe soll der Puls bei 178 liegen - ich "schaffe" allerdings nur einen Wert von 144. Die kurze Zeit reicht hier nicht aus, den Puls so in die Höhe zu treiben wie gewünscht. Auch bei anderen Einheiten (DL1 oder DL2) liegt mein Puls generell eher an der unteren vorgeschlagenen Grenze oder ist als "zu tief" gekennzeichnet. Im Trainingsfeedback bekomme ich dann stets die Rückmeldung "Achte darauf, deinen Puls im nächsten Training kontinuierlich zu überwachen, um deine Fortschritte zu maximieren". Ich stecke hier also in einem Dilemma: Laufe ich schneller, werde ich für die Schnelligkeit "gerügt", laufe ich nach Pace-Vorgabe ist der Puls zu niedrig. Beides zusammen kann ich also unmöglich erreichen. Wie gehe ich hier am besten vor?
Zur Info: In anderen Plänen hatte ich als Vorgabe für 400m-Intervalle eine Pace von 4:30. Hier habe ich nach einigen Wiederholungen auch einen Puls von 170-180 erreicht. Ich habe in der App keine Möglichkeit gefunden, die Intensität des Workouts noch einmal zu erhöhen - sonst hätte ich das mal ausprobiert.
Weitere generelle Frage: Ich habe mal die kommenden Wochen im TP durchforstet und immer nur recht kurze Intervalltrainings in ähnlichen Tempi entdeckt. Bspw. 10x250m @5:00. Ist diese Pace nicht etwas zu langsam oder die Intervalllängen zu kurz? Ich bin gerade in HH meinen ersten Marathon in 4:12 "auf Ankommen" gelaufen. Ich bin dort bewusst kontrolliert gelaufen, weil ich nicht wusste, was ich kann ;-) Am Ende hatte ich das Gefühl, dass ich deutlich schneller hätte laufen können. Auch wenn Garmin-Prognosen vielleicht nichts taugen, trotzdem die Info: diese schätzt aktuell eine Marathonzeit von 4h.
Vielen Dank für Euren Input, viele Grüße
Thomas