Thorsten Granzen
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Post #1 of 1

Hallo Noah,

was man auch nicht außer acht lassen sollte, so ist es bei mir! Wenn du länger läufst und eine gewisse Distanz und Geschwindigkeit erreichst, bist du belastbarer und fitter als die meisten Menschen in Deinem Umfeld! Das macht eine gewisse Immunität gegen Alltagsstress und Belastungen! Erschöpfen kann Dich dann nur noch ein intensives Training, das auch nur für kurze Zeit unmittelbar danach, aber nicht mehr wirklich z.B. die Arbeit oder die alltäglichen Verpflichtungen.

LG Thorsten

Marlène Thibault
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Post #31 of 33

Hallo Noah,

Etwas, was erstaunlicherweise noch niemand geschrieben hat: Geniesse bewusst das Draussensein beim Laufen. Versuch deine Trainings möglichst so zu legen, dass es draussen attraktiv ist. Z.B. am Morgen, bei Sonnenaufgang. Kann jetzt im Herbst magische Momente geben. Oder abends, bei Sonnenuntergang. Achte auf Vögel, Rehe, Füchse. Oder einfach schöne Blumen am Wegrand. Oder was auch immer. Das ist ein Stück Motivation, das du dir sofort holen kannst. Die andere wichtige Motivation ist für mich wie für einige andere, die hier gepostet haben, das gute Gefühl während und nach dem Laufen. Und das stellt sich wohl tatsächlich erst nach einiger Zeit ein. Also, stur nach Plan trainieren und dich dabei am Draussensein erfreuen, heisst die Devise!

Viel Erfolg,

Marlène

Sam Roth
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Post #11 of 71

Hallo Noah

 

Wie du siehst, gibt es da ganz viele verschiedene Ansätze und Möglichkeiten.

 

Ganz offensichtlich ist eine gewisse Grundmotivation vorhanden bei dir, ansonsten wäre es dir ja nicht so wichtig gewesen, dass du hier danach fragst. Das ist doch schon mal ein Anfang.

 

Trotzdem: es wäre sicherlich hilfreich, wenn du dir genau überlegst, warum du regelmässig Laufen willst und was dabei herauskommen soll. Wenn es darauf hinaus läuft, dass es so aus einem «ich sollte mal etwas tun»-Gedanken heraus kommt, wird es schon eher schwierig. Um die Motivation für ein konsequentes, regelmässiges Lauftraining zu haben, sollte man es aus tiefster innerer Überzeugung tun. Weil man es will, weil man es liebt es zu tun, weil man weiss, was es mit einem macht.

 

Und: wie schon von anderen angetönt, ist es sehr hilfreich, wenn du dir ein realistisches, aber klares Ziel setzt. Das muss ja nicht zwingend die Teilnahme an einem Wettkampf sein, es kann vorerst ja auch etwas einfacheres sein wie zum Beispiel eben die 5km in einer bestimmten Zeit zu schaffen (oder halt auch einfach «nur» Gewicht verlieren, gesund zu bleiben, etc.). So könntest du im Running.COACH ja trotzdem einen fiktiven 5km-Wettkampf als Hauptziel eintragen – beispielsweise kurz vor Weihnachten 2017 -, damit sich der Trainingsplan danach ausrichtet. An dem von dir definierten Tag läufst du dann eben die 5km und versuchst, deine Zielzeit zu erreichen. Es geht einfach darum, dass du ein klares Ziel vor Augen hast, denn nur dieses wird dir helfen, die Motivation für das regelmässige Training zu finden.

 

Wie die anderen ebenfalls auch schon erwähnt haben, ist vor allem einfach der Anfang schwer. Zumindest bei mir war es so, dass sich der Trainingsalltag nach ein paar Monaten eingestellt hat und mit der Zeit musste ich mir dann meistens auch gar keine Gedanken mehr darüber machen. Ich bin einfach nach Hause gekommen und habe wie automatisch die Laufsachen angezogen und bin los. Das ging aber nur, weil ich genau wusste, warum ich das mache und wofür ich trainiere (bei mir war es ein Halbmarathon).

 

Es gibt selbstverständlich auch viele so genannte Genuss- oder Freizeitläufer, die ein-, zwei Mal die Woche ein bisschen Joggen gehen. Aber auch die haben in dem Sinne ja meistens ein klares Ziel vor Augen und das ist zum Beispiel «etwas für die Gesundheit tun», «weil ich gut abschalten kann», «weil es mir gut tut», etc. Auch das sind Motivatoren und bei vielen reicht das auch völlig aus, weil sie es eben gerne tun. Auch bei mir ist das die Grundmotivation: weil ich es liebe und weil ich weiss, wie gut es mir tut. Habe ich einen schlechten Tag, ich müde oder lustlos bin, führe ich mir genau das vor Augen und dann freue ich mich einfach auf das gute Gefühl danach.

 

Liebe Grüsse

Sam

Leonie von Tavel
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Post #14 of 18

Hey

Renne mit dem RC seit 3 Jahren (Bloggerin 2015), ziemlich stur danach. Träume vom Marathon, habe aber dummerweise Multiple Sclerose, was sich ziemlich beisst... Habe es aber schon bis 2x bis zum GP in Bern geschafft und sonst zu diversen kürzeren Läufen. Fühle mich dank dem regelmässigen Training viel besser, es fehlt, wenn ich es nicht habe. ABER: das brauchte mind. 1/2 Jahr, bis sich dieses Gefühl einstellte.

Mein Tipp: Setz Dir im RC ein realistisches Ziel (Volkslauf) und trainiere dann so stur als möglich danach und nicht nach Deinen eigenen Ideen (von 2km plötzlich auf 5km??). Gehe zum Lauf. Du wirst staunen:-) und Du lernst Dich besser kennen bzw. wohl von einer neuen Seite=spannend. Ich laufe mit Hund. Das motiviert auch noch.

Noch etwas: Lange nicht jedes Training ist toll, aber ich bin trotzdem auf fast jedes Training stolz, das ich absolviere. Und diejenigen, die Spass machen, sind die Belohnung für alle anderen:-)

Wie gesagt, es braucht aber Zeit und eine starke Auseinandersetzung mit dem inneren Schweinehund. Ist auch in anderen Lebenssituationen durchaus hilfreich:-)

Herzliche Grüsse Léonie 

S A
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Post #31 of 68

ihr macht alle so tolle Vorschläge. Ich übernehme jetzt mal zum Ausgleich die Rolle des bad guy:

es gibt doch dieses deutsche Sprichwort: man soll den Hund nicht zum Jagen tragen....

Gruss, Stefan

Gerard Faramelli
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Post #23 of 25

Einfach mal die Laufausrüstug anziehen (zur Motivation ein neues T-Shirt, Schuhe, Hose,... kaufen) und loslaufen.

Ein Glücksgefühl und den Drang zum Laufen habe ich erst nach ein paar Läufen. Bis dahin gilt durchhalten!

Gerhard Hodler
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Post #1 of 1

Wenn Du dich nach dem Laufen nie besser gefuehlt hast als vorher, wird das wohl nichts. Dann bleib besser bei den Buechern.

Im Ernst: fang nochmals mit den 2km an, mach dann erst mal 3km, dann 4km. Du solltest immer so ankommen, dass du das Gefuehl hast, "eigentlich koennte ich noch weiter gehen" oder "eigentlich haette ich schnneller gekonnt". Falls du dieses Gefuehl nicht kennst, dann bist du zu schnell ran gegangen, dann fehlt dir das gute Gefuehl waehrend und nach dem Laufen, und somit auch der Durst nach frischer Luft.

Markus Hambammer
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Post #7 of 8

Hallo erst mal

Nimm an einem Wettkampf teil und schau das du beim nächsten einfach besser wirst. Das ganze durch weiteres Training. Protokolliere deine Trainings und vergleiche sie am Ende des Monats.

Du wirst sehen es kommt ein großer Sprung vorwärts innerhalb von 3 Monaten

LG Max

Soenke Nielsen
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Post #8 of 13

... wirf das Buch weg. Offensichtlich ist es ('laut Bollmann Webseite) "... eine Anleitung für mehr Erfolg und Glück in deinem Leben". Nundenn, hat wohl nicht funktioniert sonst würdest du jetzt noch mehr Laufen.

Wenn du schon einen Schmöker brauchst um die zu motivieren, dann nimm einen von Achim Achilles ;-)

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #15 of 445

Grüss dich

Nun, wenn du laufen willst, dann musst du laufen gehen. Wenn du keine Lust hast, dann lass es. Zwingen kann dich niemand und ein Buch schon gar nicht. Welches Motiv du hast ist deine Sache: Abnehmen? Ausgleich? Stressabbau? Du entscheidest was deine Motivation ist.  

Wenn du von 2 km auf 5 km steigern willst, so mach pro Woche 10% mehr und gehe dann 1 x im Monat in eine lockere Erholungswoche, im nächsten Monat nimmst du den Schnitt vom Vormonat und steigerst wieder um je 10%

das gibt dann von Woche zu Woche ca : 2   2,2     2,4    2,6        2,3    2,5    2,8,   3,1        2,6    2,9    3,2   3,5     etc. Running Coach schreibt dir dein individuelles Programm.   

So bist du innerst ca. 4 Monaten auf 5 km, ohne dass du dich überlastest.  Ich kenne das Buch nicht, aber ich würde unbedingt zu Vernunft raten, wenn du deine Laufleistung steigern willst. Ideal wäre übrigens, wenn du 3 x laufen könntest: 2 x 15 Minuten und 1 x etwas länger (wie oben angegeben) oder 1 x Velo und 2 x laufen. Bei 3x die Woche ist der Fortschritt schnell spürbar. Das motiviert.

  • Ideal wäre, wenn du dir die Trainings fix in die Woche einplanen würdest (zB. immer Samstag morgen) und Mittwochabend etc. Verschieben gilt nicht.
  • Finde jemanden, der mitläuft. Einen Kollegen versetzt man ungern. Der Kollege kann notfalls sogar mit dem Velo mitkommen. Hund geht auch. (natürlich nicht auf dem Velo, der Hund)
  • Nimm dir einen öffentlichen 5 km Lauf in 6 Monaten und melde dich an. Erzähl es möglichst vielen Menschen. Das motiviert! Und dann trägst du dieses coole T-Shirt und bist Läufer.
  • Stell dir vor, was dir Laufen bringt (siehe oben, Gewichtsverlust, Fitness...)
  • Vertraue darauf, dass regelmässiges Training v.a. in den ersten Wochen schnell zu deutlichen Fortschritten führt. Du kannst schon zu Weihnachten 5 bis 10 km laufen, wenn du anfangs September damit beginnst.
  • Kauf dir eine Laufuhr. Die gibt dir positive Rückmeldungen, wenn du weiter oder schneller bist als früher. Kindisch, aber es wirkt.
  • Belohne dich, wenn du einen Meilenstein hast: bei 5 km am Stück wäre z.B. mal wieder ein Besuch im Steakhaus angezeigt. Oder ein Stück Torte...Marathon gibt eine Woche Ferien...

In meinem Fall: kein Atem, 15 kg zu schwer, ü45, Jobwechsel, öfters Kopfweh, leichte Gelenkprobleme, Bluthochdruck, Frust und kaum frische Luft. Tonnenweise Motivation zu laufen.

Habe ich (fast) alles in 2 Jahren abgelaufen. Heute freue ich mich darauf, wenn ich mich endlich wieder bewegen kann. Reicht das?

 

Liebe Grüsse

 

HR

 

 

 

 

 

Noah Daniel Ridel
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Post #1 of 1

Hallo zusammen, 

ich bin Neu hier und wollte mich mal bezüglich Motivation umhören. Ich habe vor 2 Monaten mit den Laufen angefangen und hatte eine zeitlang es geschafft Kontinuierlich und zu regelmäßigen Zeiten  eine Laufdistanz von 2 km, 2 x pro Woche zu absolvieren. Und wollte die Distanz auf 5km erhöhen nun war ich im Urlaub dort habe ich ein Buch gelesen: Alexander Bollmann - Keine Zeit für Vernunft. Nun bin ich wieder zurück und habe Schwierigkeiten mich wieder aufzurappeln. Meine Frage ist habt ihr andere Methoden, um euch selbst zu motivieren? 

lg