Hansruedi Nyffenegger
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Post #358 of 361

Hoi Andreas

Also meiner Erfahrung nach ist das relativ normal. Andere nennen das Hammermann, Mauer oder was auch immer. Man sagt ja: Marathon beginnt erst bei km 32. Ich vermute, dass du da an die Grenze kommt, wo dein Körper nicht mehr genug Glykogen hat, um die Leistung aufrecht zu erhalten. Nach anderthalb Stunden läufst du eh schon stark in der Fettverbrennung, mit guter Verpflegung kannst du diesen Punkt etwas nach hinten versetzen, aber 30 km in deiner Pace wäre nach 2 1/2 Stunden und dann beziehst du definitiv die Leistung stark aus der Fettverbrennung. So viel Gels und Iso kannst du vermutlich nicht aufnehmen und das zu vermeiden. Und da die Fettverbrennung weniger Energie liefert als wenn du noch viel aus den Glykogen-Reserven herausholst, muss der Körper die Leistung zurücknehmen. 

Bei mir passiert das manchmal etwas früher, manchmal etwas später. Früher wenn ich zu schnell laufe. Darum würde ich vermuten, dass du mit einer leicht langsameren Pace von z.B: 5:00 ev. gleichmässiger unterwegs sein könntest. Leider schreibst du nicht, wie viel Marathonerfahrung du schon hast.

Daneben wäre sicher auch eine gute Idee, die Longjogs nach Möglichkeit als Nüchternläufe zu gestalten, so kann man die Fettverbrennung optimieren.

Grüsse, HR

Andreas Frenzer
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Post #3 of 3

Mir fällt auf, dass meine Marathonpace bis km 30/35 sehr stabil ist. Danach werde ich deutlich langsamer. Wie kann ich dasTraining optimieren, um meine Pace aufrecht zu erhalten? So konnte ich z.B. am Paris Marathon eine Pace von 4:55/km bis km 30 gut halten. Danach wurde sie progressiv langsamer und betrug auf den letzten Kilometer 5:15. Von Seiten Ernährung und Hydratation war ich m.E. optimal aufgestellt.