Willy Herrmann
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Post #6 of 7

Hallo Tom,

super, Deine Antwort hat mir wirklich weitergeholfen - 2peak ist wieder weiter nach hinten gerückt. Wir haben ähnliche Gründe fürs Laufen, aber sicherlich kein ähnliches Tempo (ich bin furchtbar langsam mit Durchschnitt um die 7:00 - habe erst in höherem Alter mit dem Laufen angefangen - und werde in diesem Leben wohl nicht mehr schneller - genau deshalb brauche ich einen Trainingsplan, um wenigstens ein paar Sekunden besser zu werden).

Apropos, berücksichtigen die Trainingspläne hier das Alter des Läufers?

Ein Satz hat mich hellhörig gemacht, der mit der Garmin. Eines, was mir hier fehlt, ist dass ich die Trainingseinheiten vorab bequem auf die Uhr laden kann (ich habe eine Polar Vantage V) und mir erst einmal halbwegs passende Sportprofile auf der Polar anlegen muss. Dabei hat Polar den wirklich coolen "Saisonplaner" und zu dem sollte es doch eine API (Schnittstelle) geben. Ist es das, was Du mit "Die Trainings können nun auch auf meine GARMIN geladen werden" gemeint hast? Das wäre für mich sogar ein Grund, mich von Polar zu verabschieden, weil das schon eine zentrale Erwartungshaltung von mir ist, dass ein externer Trainingsplan auf die Uhr geladen werden kann.

Viele Grüße und viel Spaß beim Laufen,

Willy

Thomas Schweizer
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Post #13 of 15

Hallo Willy

Um ehrlich zu sein, ich habe bei 2peak noch ein FIT Abo, dass erst im September ausläuft.... 

Ich habe trotzdem letzten Monat relativ spontan ein Silber Jahresabo bei rC abgeschlossen. Ich habe dieses Portal schon seit mehreren Jahren verfolgt und auch ab und zu ein Test- oder Bonus Abo (z.B. 3 Monate für Anmeldung Switzerland Marathon Light) gehabt.

Ehrlich gesagt bin ich wegen der ViRace App wieder neu zu rc umgeschwenkt, weil ich diese App eine coole Idee fand und dann sah, dass mit runningCoach in den letzten Jahren doch einiges gegangen ist: Die Trainings können nun auch auf meine GARMIN geladen werden (Ein Killerkriterium für mich) und die Oberfläche ist für mich deutlich übersichtlicher und frischer als 2peak. 
Da meine Krankenkasse 3/4 des Abos übernimmt (Danke!) war die Entscheidung finanziell keine grosse Geschichte.

Mit diesem Abo kann ich beliebige Renn-Events planen, und running Coach berechnet laufend meine geschätzte Laufzeit und baut Tappering Phasen vor den Rennen ein.
Bei 2peak muss ich das verhältnismässig sehr teuer bezahlen. Selbst das Race Abo beinhaltet nur einen Hauptwettkampf.

Ich bin ein reiner Hobby Läufer, und habe mit Bikes und Schwimmen (zumindestens als Challenge) nichts am Hut.
Bei rC bin ich mit diesem Profil besser aufgehoben, hier ist alles auf Läufer ausgerichtet. 

Da ich aber immer hungrig nach neuen Gadgets und entsprechenden Portalen bin, kann sich meine Meinung in einem Jahr wieder ändern ... Ich bin also ein schlechter Berater, wenn es um Konstanz geht ;-)

Zu 2peak habe ich übrigens letztes Jahr nochmals gewechselt, weil ich ein Jahr lang mt der Apple Watch gelaufen bin, und 2peak eine wirklich coole (wenn auch noch nicht ausgereifte) App am Start hatten, die sogar Vocal Coaching während dem Lauf machte, ohne dass ich das iPhone dabei haben musste! 
Das wünschte ich mir für running Coach und ViRace auch!

Also, wie du siehst, zwei Herzen schlagen ach in meiner Brust (Leider nicht beim Laufen) und ich kann Dir die Entscheidung nicht abnehmen.
Es ist sicher gut, wenn du dir mal ein Testabo löst.

Ich wünsche Dir viel Spass beim Testen und - ach ja - vielleicht auch entscheidend... ein solch tolles Forum findest du bei 2peak nicht...

Keep on running (to OneMillion)

Tomcad

 

 

Willy Herrmann
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Post #5 of 7

Hallo zusammen,

vielen Dank für Eure ausführlichen Antworten. Nein, ich bin keine Maschine. Das ist ja das Problem, wenn ich draußen bin und laufe und merke, dass ich gerne länger laufen würde, dann laufe ich halt länger. Mit einem vernünftig angepassten Tempo, aber länger. Eine Maschine würde sich stur an den Trainingsplan halten.

2peak sieht hochinteressant aus. Die Konfiguration, die ich gerne haben möchte (als Fit-Läufer, der einen dynamischen Plan haben möchte, und der eine einfache Interpretation braucht), ist sogar etwas günstiger als RC. Ich werde das vermutlich im Anschluss an die zwei Wochen hier testen.

Ist schon cool, dass Quevita beide Varianten hat...

Thomas, eine Frage noch: Warum bist Du hier und nicht auf 2peak? Vermutlich wird Deine Antwort der richtige Impuls dafür sein, für welche der beiden Varianten ich mich entscheiden möchte. :-)

Viele Grüße

Willy

Thomas Schweizer
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Post #12 of 15

Hallo Willy

Wenn du einen solch trainings-dynamischen Trainingsplan willst, dann musst du zu 2peak wechseln. Da beide Portale ja mittlerweile zu Quevita gehören, sei mir diese Querwerbung verziehen.

Bei 2peak (fokussiert generell mehr auf Multisport), wird jedes Training berücksichtigt und eine "Batterie" zeigt dir deine berechnete Leistungsfähigkeit tagesaktuell an.

Ich habe diesen Trainingsplan 1995-1996 ein Jahr lang verwendet, um mich auf den London Marathon vorzubereiten. Dies mehr als Motivationsantrieb, denn als ernsthafte Zeitverbesserung, da ich eben eher ein bekennender Gadget Läufer bin als ein ernsthafter Hobby Athlet. Ich bin weder vom Alter noch von meiner Leistungsfähikeit her in der Lage, mit einem Trainingsplan jeglicher Art wirklich gute Zeiten zu laufen. Deshalb hab ich mir das einfach als Begleitung zu meinem grossen Laufziel 2016 gegönnt.

Du zahlst für diesen Trainingsplan einiges mehr als für rc und ich glaube auch, dass sich der Nutzen für Hobbyläufer sehr in Grenzen hält.

Da hat Hansruedi schon alles gesagt dazu.

Keep on running!

Tomcad

Hansruedi Nyffenegger
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Post #263 of 281

Hoi Willy

Ich kann nicht für die Entwickler reden - aber nein, das ist vermutlich nicht geplant. Und ich würde es auch gar nicht als sinnvoll ansehen. Überleg mal: wenn du einen Privattrainier anstellen würdest: wie würdest du mit seinem Trainingsplan umgehen? Dauernd rumschieben? Mal mehr mal weniger laufen, mal schneller, mal langsamer? Und würdest du erwarten, dass der Trainer gleich den Plan anpasst, wenn es dir mal besser oder schlechter läuft? Ohne Rückfrage? Denkst du, wenn es einem Spitzenläufer mal nicht so läuft, dass er gleich die Planung über den Haufen wirft? Lauf-Training lebt grundsätzlich von Routine und einem gleichmässigen, strukturieren Aufbau über Monate und Jahre.

RunningCoach passt sich von Zeit zu Zeit an, etwas wenn du die Intervalle regelmässig schneller läufst. Aber nicht, wenn du mal ein paar Kilometer mehr oder weniger machst, denn letztlich geht es um die wöchentliche Belastung. Daher ist es auch ziemlich egal, ob du am Di oder Mi läufst oder mal etwas zusätzlich reinschiebst und dafür am Tag darauf kürzt - oder langsamer machst. Ende Woche bist du idealerweise auf deinen 40 km (oder wie viele du dir vom Plan vorgeben lässt). Und die werden dann über 4 Wochen gesteigert und dann folgt eine Erholungswoche. Und dann geht es von einem etwas höheren Level wieder bei 40 los. So gesehen wäre es nicht unbedingt sinnvoll spontan 3 x mehr als die Vorgabe zu laufen. Ein wenig mehr ist natürlich OK.

Wenn du das Gefühl hast, du seist müde, dann kannsts du im Plan die Intensität runter schrauben (Pfeil nach unten). Wenn du das regelmässig machst gehe ich davon aus, dass RC dann mal anbieten den Plan neu zu generieren. Auch wenn du Trainings mehrfach absagst (anklicken und "absagen" drücken). Nach oben kann man nicht so direkt korrigieren, denn die Idee von einem Trainingsplan ist zu verhindern, dass man ins Übertraining kommt. Aber mit einem neuen Testlauf geht das natürlich jederzeit.

Die Steuerung läuft aber eben nicht automatisch sondern über deine Ein- und Angaben. Dein Personaltrainier würde den Plan auch vor allem dann anpassen, wenn du ihm im Gepspräch das signalisierst. Und dann setzt er sich hin und plant: nach guten Wettkämpfen wird es härter, nach Verletzungen oder schlechten Resultaten etwas leichter.

Wo ich dir aber Recht gebe: der Plan berücksichtigt tatsächlich die Vergangenheit nicht. D.h. wenn du den Longjog am Sa hast und am Sa abend neu auf Sonntag legst, so kriegst du effektiv 2 Longjogs nacheinander. Aber da man den Plan eigentlich nicht alle paar Tage neu generieren sollte (siehe oben) halte ich das für vernachlässigbar, resp. ich korrigere dann mal "von Hand". Das ist eh etwas, was viele machen, sobald sie mal ein paar Jahre gelaufen sind.

Einen Gedanken möchte ich noch mitgeben: viele LäufER (...-innen viel seltener) haben das Gefühl, der Mensch sei eine Maschine, je genauer die Daten, je präziser die Trainingssteuerung, desto besser die Resultate und der Anspruch ist, die Zielzeit auf ein paar Sekunden genau berechnen zu können. Das ist ein Trugschluss. Die meisten erfahreneren Läufer wissen es: es gibt gute und schlechte Tage, Wochen, Monate oder schlimmstenfalls Jahre. Mal läuft's oder eben nicht. Daher ist es letztlich nicht so ausschlaggebend ob man mit 85% oder 87,5% der HFmax läuft, ob der Pace 6:12 oder 6:19 ist oder ob der Trainingsplan sich alle Nase lang anpasst. RC gibt dir einen sinnvollen Plan vor. Wie genau er passt und in welche Richtung man leicht anpassen sollte, merkt man mit der Zeit - auch im Austausch mit dem Forum, andern NUtzern oder mit einem SIlber-Coach.

Keep on running.

Hansruedi

 

 

 

Willy Herrmann
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Post #4 of 7

So, nach etwa einer Woche Trainingsplan möchte ich hier ein kleines Zwischenfazit abgeben.

Ich hätte erwartet, dass der Trainingsplan sich an zusätzlich manuell geplante oder ungeplante synchronisierte Einheiten anpassen würde. Das bedeutet, wenn ich ich ein Training zwischenschiebe, weil ich einfach Bock dazu habe, dann hätte ich erwartet, dass die Trainingseinheiten der nächsten Tage sich daran anpassen würden. Ich habe z.B. am Montag eine ungeplante Trainingseinheit durchgeführt und die für den Dienstag geplante blieb dann unverändert, mir sind zumindest keine Änderungen aufgefallen. Die habe ich dann manuell auf den Mittwoch verschoben, aber nicht jeder ist so vernünftig...

Auch wenn ich vor lauter Freude, in Corona-Zeiten bei tollem Wetter draußen laufen zu dürfen, die geplante Trainingseinheit ein bisschen auf das Dreifache verlängere, würde ich erwarten, dass der Trainingsplan der nächsten Tage sich nach Synchronisation anpassen würde.

Wie sieht das aus, ist geplant, so einen Algorithmus in die Trainingspläne einzubauen, dass sie sich an das abgewickelte Pensum - z.B. am TRIM orientiert - anpassen? In diesem Falle wäre mein jährlicher Beitrag quasi ein Vorfinanzierungsbeitrag für die Entwicklung dieses Algorithmusses. Für mich wäre das so wichtig, dass ich dafür dann auch mehr bezahlen würde, z.B. ein um diese Funktionalität erweitertes Silber mit 20-25 € pro Monat. Ich fände diese Anpassung der nahen Plan-Trainings-Zukunft an die nahe Ist-Trainings-Vergangenheit wichtig und gut, und vor allem kenne ich keinen Anbieter von Trainingsplänen auf dem Markt, der so etwas macht.