Mike Oberli
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Post #448 of 460

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Michael Blöchl
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Post #5 of 5

Hallo Marlène, 

Deinen Tipp mit dem Theraband hört sich vielversprechend an. Habe zwar nur sehr leichte Beschwerden, aber auch ich werde das mal so machen wie Du geschrieben hast. Vielen Dank dafür!

:-)

Liebe Grüße, Michael

Marlène Thibault
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Post #33 of 33

Hallo Dave,

Ich hatte früher auch immer wieder Probleme mit dem Läuferknie, mal rechts, mal links. Was wirklich nachhaltig geholfen hat, war:

1. Eine Übung meines super Physiotherapeuten. Du brauchst dazu ein Theraband, ich hatte ein blaues, also mittelstarkes. Ausserdem eine stabile Befestigungsmöglichkeit auf Kniehöhe, wo du das Theraband drumbinden kannst. Ich habe in der Wohnung eine Metallsäule, die sich super dafür eignet. Möglich wäre wohl auch ein vertiklaler Geländerstab, auf dem Balkon oder im Treppenhaus zum Beispiel. Da legst du das Theraband drum und bindest seine Enden zusammen, so dass es eine geschlossene Schlinge bildet. Nun sagen wir, du willst dein rechtes Bein trainieren. Dann stehst du mit deiner linken Seite neben das Befestigungsobjekt. Mit dem rechten Bein stehst du ins Theraband, es sollte direkt unterhalb des Knies zu liegen kommen und leicht gespannt sein, so dass es nicht runterrutscht. Mit dem linken Bein machst du einen Ausfallschritt nach hinten. Der rechte Unterschenkel sollte senkrecht sein, auf gar keinen Fall darf das Knie weiter vorne sein als die Zehen. Der Oberkörper ist leicht vorgebeugt, das Gewicht hauptsächlich auf dem vorderen Bein. In dieser Stellung drückst du nun das rechte Knie ca. 10 cm nach aussen, schön langsam und kontrolliert, und führst es wieder zurück in die Ausgangsstellung. Das machst du zwanzigmal. Dann dasselbe in umgekehrter Stellung mit dem linken Bein. Ich habe jeden Morgen drei Serien pro Seite gemacht.

2. Guter Aufbau der Abwärtshöhenmeter. Das Läuferknie kam immer bei starker Belastung in Abstiegen (manchmal auch beim Wandern). Also habe ich darauf geachtet, meine Laufrunden so zu legen, dass ich die Abwärtsbelastungen von der Länge und den Höhenmetern her langsam und vorsichtig steigerte. Für mich sind auch heute noch die Abwärtsbelastungen ausschlaggebend dafür, ob eine bestimmte Strecke oder ein Rennen für mich machbar ist, nicht die Steigungen. Und weil ich Puristin bin und finde, wo ich rauf komme müsse ich auch wieder runter kommen, achte ich bei meinen Trainingsrunden darauf, in beide Richtungen gleich viele Höhenmeter zu machen. Im Zweifelsfall eher mehr nach unten als nach oben.

So konnte ich mich vor vier Jahren endgültig von meinem Läuferknie verabschieden, das mich vorher immer mal wieder geplagt hatte. Nach etwa dreiviertel Jahren habe ich dann auch mit der Übung aufgehört. Seither hatte ich das Problem nie mehr, und ich laufe zwar keine Bergmarathons, aber doch recht viele Höhenmeter, z.B. den Seltenbach-Trail (23.4 km, 800 Hm rauf, 800 Hm runter). Auch Wandern geht problemlos, später in der Saison auch bis gegen 2000 Hm Abstieg am Tag.

Ich hoffe, du wirst dein Läuferknie auch bald endgültig los!

Liebe Grüsse,
Marlène

Timo Konkol
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Post #1 of 1

Hallo Dave,

bei mir ist im März ebenfalls ein Läuferknie diagnostiziert worden - kurz vor dem ersten Wettkampf in dieser Saison.
Da ich zum Glück einen guten Orthopäden und ein noch besseren Physiotherapeuten habe, sind meine Schmerzen mittlerweile wieder so gut wie weg (toi toi toi).

Was wurde bei mir gemacht:

  • Manuelle Therapie: dabei wurde versucht, die Verhärtungen sowohl im Gesässmuskel, im Oberschenkel, der Wade und der Fusssohle "heraus zu massieren". Das tut richtig weh, hilft aber ungemein.
  • Krankengymnastik: hier arbeiten wir vor allem an der Beinachsenstabilität - was mein großes Problem ist. Zusammen mit den falschen Schuhen wahrscheinlich der Grund, dass ich das ITBS bekommen habe (hatte bis dahin seit Januar ca. 650 Trainingskilometer gehabt). Zusätzlich kommt hier noch Krankengymnastik am Fitnessgerät, um meine allgemeine Rumpfstabilität zu stärken.
  • Diverese Anwendungen wir Laser, Stosswelle, Magnetfeldtherapie, etc. um die Entzündung aus dem Knie zu bekommen und den Schmerz wieder erträglich zu machen (wer möchte schon mitten drin im Training einfach aufhören zu laufen?)

Ich selber habe vor meinem Besuch beim Arzt gedehnt und mit der Blackroll gearbeitet - was aus meiner Sicht sicher zielführend ist, aber auch um einiges mehr Zeit und Geduld bedeutet.

Geduld ist beim ITBS übrigens sehr wichtig... leider geht der Schmerz nicht so "digital" wie er kommt... und von Rückschlägen darf man sich nicht unterbekommen lassen... der Schmerz wird immer schneller immer wieder weg gehen...

Gute Besserung und weiterhin erfolgreiches Laufen! Viele Grüße aus Deutschland
Timo

Dave Roos
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Post #2 of 4

 Hallo Mike

 Ich habe nun eine Laufanalyse machen lassen auf dem Laufband aber auch draußen, barfuß und mit meinen Laufschuhen. Ich bin ein Fersenläufer.  An meinen Laufstil muss ich noch arbeiten. Auch werde ich mir andere Laufschuhe kaufen.  Ich habe am nächsten Montag eine genaue Besprechung der Analyse. Da werde ich sicher auch noch einige Tipps bekommen.

Gruss Dave

Mike Oberli
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Post #446 of 460

Hallo Dave

Am Anfang hatte ich auch Probleme mit dem einen Knie. Bist du sicehr, dass du zu deinem Körper / Gehapparat passende Laufschuhe hast?

Gruss
Mike

Dave Roos
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Post #1 of 4

Hallo Zusammen

Seit einiger Zeit plagen mich nach ca. km 10 am linken äusseren Knie Schmerzen. Dieser Schmerz ist bekannt. Ich rede hier vom Läuferknie. Auf Youtube findet man viele Videos, wie man dies „behandeln“ kann. Nun möchte ich doch mal hier Fragen, welche Übungen denn sinnvoll sind? Ich versuche im Moment viel zu dehnen und die Oberschenkelmuskeln mit der Blackroll zu lockern. Ich möchte nächstes Jahr den Winterthur Marathon laufen und hoffe doch, bald dieses Problem in den Griff zu bekommen. Danke für Eure Tipps :0)

Sportlicher Gruss Dave