Hansruedi Nyffenegger
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Post #135 of 200

Hoi Mike

Danke für die Infos. Ich bin schon 2 x in Biel beim Halbmarathon gelaufen, daher kenne ich das erste Fünfel. Sind eher die 3 bis 5. welche mir zu denken geben.

In meinem Fall kannst du auch schreiben: "...geht bis in den Nachmittag hinein." Zumindest rechne ich nicht damit, vor dem Mittag, also vor 12.00 Uhr in Biel zu sein: FALLS ich wirklich dieses Jahr starte. 

Ja, es gibt auch welche, die essen bei jedem Verpflegungsposten ein Salamibrötchen. Naja, auf einer Bergwanderung mache ich das ja auch... Aber sonst hat es in der Regel Salzstangen dort. Und für alles andere ist der Velobegleiter zuständig. 

Weiss nicht, worauf ich mich mehr freuen würde: das Erdinger, oder endlich den Blödsinn fertig haben ... :-)

Wie auch immer, ich halte euch auf dem Laufenden.

HR

 

 

 

 

 

Mike Oberli
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Post #463 of 486

Ein Kollege und ein Geschäftfreund liefen die 100km. Hier ein paar Infos aus der Erfahrung raus:

  • Der Lauf fängt am Abend an und geht in die Nacht rein. Der Körper kann dir die Nahrungsaufnahme verweigern. Heisst, Trainingsläufe in die Nacht hinein und  die Verpflegung in die Nacht hinein trainieren.
  • Salz. Achte darauf Salz aufzunehmen. Der Kollegen hat es fast zusammengelegt. Etwas Salz und er war wie ein Stehaufmänchen. Heisst, Essen oder Getränke welche Salz enthalten. Es braucht nicht viel, aber wenn kein Salz kommt ist halt doof.
  • Thema Gehpausen. Lege speziell wenn es runter geht Gehpausen ein. Das hilft dir die Beine vom dem "Zerschlagen" zu schützen. Zerschlagene Beine kennst du ja sicher vom Marathon.
  • Denke immer daran, im Ziel gibt es ein Erdinger Alkoholfrei (ich hoffe du magst das Bier so sehr wie ich :-) )

Gruss
Mike

 

 

 

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #135 of 200

Grüss euch Torsten und Mike

Danke für eure Inputs. Ja, Galloway ist in den USA viel verbreiteter, in Europa gelten für einige bereits Gehpausen beim Verpfelgungsstand als Todsünden...

Mir ging es übrigens ähnlich wie dir, Mike, abgesehen von Streckenposten und andern Brutalitäten, ich brauchte auch 4 Vesuche zum Durchlaufen. Wobei die Verpflegungspostsen noch zu diskutieren wären... ;-)

Torsten hat übrigens ähnliche Zeiten...

Meiner Frage dreht sich - nebst der reinen Neugierde - tatsächlich um die 100 km - Strecke. Würde mich mal reizen, 1 x im Leben musst da ja bekanntlich nach Biel... Aber da mache ich mir wenig Illusionen: wenn ich aktuell 42 km laufen kann, wären 58 km mehr doch etwas heftig, auch wenn natürlich die Geschwindigkeit einiges langsamer wäre. Also 100 km mit Gehpausen. Entweder langsam laufen und dann ins Ziel wandern - oder Laufen - Gehen - Laufen - Gehen (repeat...) ? Zeitlich ist es mir komplett wurst. 14 Stunden oder 12 sind mir beide gleich recht, solange ich den 100. km schaffe.

Na mal gucken.  Allen frohe Festtage

HR

 

 

 

 

Mike Oberli
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Post #462 of 486

2009 lief ich meinen ersten Marathon, ohne wirklich zu wissen worauf ich mich einlasse. Gehpausen waren angesagt da der Körper und der Kopf nicht mehr laufen wollten.
2011 mein zweiter Marathon, leicher anfangs der zweiten Hälfte einen WC Stop (heute sagt man auch, hatte einen Fitschen)
2012 mein dritter Marathon, Magenprobleme, Einbruch, Gehpausen
2013 mein vierter Marathon, heftige Kollision mit einem die Strecke querenden nicht Läufer, anschliessend Gehpausen.
2014 mein fünfter Marathon, ohne Pausen / Gehpausen durchgelaufen, für mich der erste erfolgreiche Marathon
Seiher noch drei weitere Marathons gelaufen, auch wenn teilweise heftige Einbrüche da etwas zu schnell gestartet, alle durchgelaufen.

 

Run and Walk ist super für Anfänger, oder wenn man möglichst weite Distanzen laufen will (z.B. Ultras) macht es sinn, nicht so viele sind in der Lage z.B. 100km durchzulaufen.
Wer einfach mal einen Marathon absolvieren will und nicht in der Lage ist diesen durchzulaufen, wieso nicht. Wer aber halbwegs ambitioniert ist, und maximal bis Marathon laufen will, eher nein.

Gruss und schöne Weihnachten und schöne Festtage
Mike

Torsten Möller
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Post #2 of 2

Hallo zusammen,

ich laufe seit mittlerweile 10 Jahren nach Galloway und habe für mich sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Grund war damals vor allem Gewicht, ich hatte 94 kg mit mir herumzuschleppen und bei längeren Strecken schnell Probleme mit den Knien. Darüber hinaus habe ich das Problem, dass mir beim Durchlaufen irgendwann der Puls wegläuft uns ich nicht mehr in den HF Zonen laufen kann, für die der Lauf vorgesehen ist. Um die Pulswerte einzuhalten, müsste ich derart langsam laufen, dass es passt. Mit Galloway bekomme ich das hin, kann durch die Gehpausen die Laufabschnitte in meinem Standard Tempo laufen, bin nach den langen Läufen nicht komplett platt und muss den Sonntag nicht auf dem Sofa verbringen. In den USA deutlich mehr verbreitet. Bei Wettläufen laufe ich die ersten 2-3 Meilen durch und steige dann in die Mini-Intervalle ein. Um die Mitläufer nicht zu stören, laufe ich meistens am linken oder rechten Rand. Das funktioniert im HM und Marathon gut, da in der Startzone, in der ich starte, es eh locker zu geht. Meine Zeiten konnte ich mit Galloway auch deutlich verbessern. Marathon Best liegt bei 4:16 Stunden, HM bei 1:48 Std. Beides mit Galloway gelaufen. Schlecht fühle ich mich mental dabei nicht, wenn ich Gehpausen nutze. Ich komme damit deutlich schneller ans Ziel, kann den Lauf komplett bis zum Ende geniessen und laufe mit einem Lächeln durchs Ziel. Fazit für mich: mir hilft es und macht es Spass.

HG, Torsten

 

Dirk Adam
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Post #43 of 54

Nochmal als Ergänzung:

Nach einem längeren Lauf mit Pausen ist das Anlaufen das grösste Problem, zumindest für mich. Eigentlich sollten die Gehpausen aber auch dazu da sein, Verletzungen zu vermeiden.

Aber das ging ziemlich auf die Achillessehnen, obwohl ich wegen denen ja mit Galloway begonnen hatte!

Im WK wird man die anderen Läufer ziemlich nerven, wenn man plötzlich stehen bleibt, um zu gehen - ob man das als Lauf bezeichnen kann?

In den USA ist Galloway sehr populär, wegen ihm haben -zig Tausende mit Laufen begonnen, das spricht für ihn.

Trotz den reisserischen Begriffen, wie Magic Mile etc  :-) 

Ich hatte damals einen Kalkulator im Netz gefunden, wo ausgerechnet wurde, wie schnell die Intervalle und Gehgeschwindigkeiten sein müssen, um seine Zielzeit zu erreichen. Nicht ganz unkompliziert.

Seine Bücher: Sehr amerikanisch, bunt, motivierend, aber auch viel Lobhudelei. Und ständige Wiederholungen. Ich nehme an, dass das Buch aus vor allem aus Runnersworld-Artikeln besteht.

Gruss, Dirk

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #123 of 200

Hoi zäme

Danke für eure Posts. Interessant, dass offenbar nur wenige hier Erfahrungen damit haben - resp wie du, Dirk eher wieder davon weg gekommen sind. Auch wenn es laut Internet offenbar Leute gibt, die damit unter 3 Stunden laufen - ich sehe Galoway auch etwas skeptisch an. Eine Methode, v.a. für's Training, wenn es mit den Longjogs noch nicht so klappt? Oder wer trotz eigentlich ungenügendem Training (oder nach Verletzung) doch einen Marathon laufen will? Was ich mir auch vorstellen kann: dass die Belastung dadurch tiefer ist und dann der Schmerz hinterher weniger heftig ist? Und dass so vielleicht der Punkt zu vermeiden ist, wo der Körper nicht mehr mitmacht? Wenn ich vor lauter Rennen nicht mehr kann, dann werde ich natürlich langsamer.

Was mich aber echt wunder näme: Bin ich wirklich schneller, wenn ich einen Wechsel laufen-gehen mache? Angenommen: Ich laufe den Marathon z.B. in 4 h , d.h. 5:41/km. Dann müsste ich ja z.B: 3 km lang 5:21/km laufen um dann eine Minute und ein paar Sekunden lang zu gehen (in der Minute würde ich ca. 100m weit gehen, darum die paar Sekunden) um wieder einen Schnitt von ca. 5:41/km zu erreichen. Aber von 5:41/km auf 5:21/km ist für mich von "angenehm zügig" auf "schon etwas härter" resp. sinngemäss von "Marathontempo" auf "HM - Tempo... " 

Bin immer noch gespannt, ob da jemand ernsthafter damit Erfahrungen hat. Ich habe für mich einfach die Grundidee rausgenommen: Statt 42.195 km durchlaufen bei den Verpflegungsposten bewusst gehen, genügend trinken ohne sich das Zeug in die Luftröhre zu kippen und wie blöde husten. Bei meinem 4. Marathon bin ich damit ohne grosse Krise ins Ziel gekommen.

Der Hintergrund meiner Frage geht übrignes mehr in Richtung "Einstieg in Ultramarathons oder 100 km etc."  Eher gaaaaanz langsam durchlaufen (12 Stunden im reg. Tempo) oder Laufen-Wandern-Laufen...

Keep on running... oder running-walking ;-)

Hansruedi

 

Dirk Adam
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Post #41 of 54

Galloway Training ist gut, wenn man eine längere Trainingspause hatte, oder neu einsteigen will.

Ich habe auch danach trainiert, um die LaLa weiter laufen zu können, als mir eigentlich möglich war. Die Pausen erleichtern einem auch einiges rein psychologisch.

Aber fuer WK halte ich es fuer ungeeignet.

 

 

 

franz 1942
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Post #119 of 126

Hallo Hansruedi,

 

die Unterbrechung kann man als Trainingseinheit sehen, wenn man beim HM oder Marathon bei den Trinkpausen gehen möchte. Ja die Gelenke freuen sich über eine Pause aber am Ende zählt beim Hauptwettkampf NUR die Zeit. Da kann mir keiner erzählen, dass er zum Spaß spazieren geht. Man braucht ja auch eine gewisse Zeit bis man wieder im Rhythmus ist.

Ob du es ausprobieren möchtest hängt von der Art deines Long-Jogs ab.

-> Laufst du ohne Nahrungsaufnahme um den Fettstoffwechsel zu verbessern sind Gehpausen psychisch nett aber wenn man im Training nichteinmal einen Long-Jog hinbekommt was soll dann beim Wettkampf herauskommen.

-> Laufst du mit Nahrungsaufnahme dann hilft dir die Gehpause auch nix, weil beim Wettkampf hat man eine andere Pace.

Du siehst, ich sehe keinen Vorteil darin.

lg Franz

Hansruedi Nyffenegger
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Post #116 of 200

Hoi zäme.

Ich habe kürzlich in einem Newsletter über die Galloway Methode gelesen und einer Forum - Antwort erwähnt. Rein vom Beschrieb her finde ich es ja interessant, aber wie immer, wenn jemand ein Buch schreibt und eine Homepage mit Shop hat, bin ich ein wenig skeptisch, was davon dann effektiv stimmt. Ein paar gaanz begeisterte, die aber für mich auf die Schnelle nicht zu überprüfen sind.

Hat jemand damit schon eindeutige Erfahrungen (positive oder negative) gemacht?

Keep on running

Hansruedi