Dirk Adam
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Post #43 of 48

Nochmal als Ergänzung:

Nach einem längeren Lauf mit Pausen ist das Anlaufen das grösste Problem, zumindest für mich. Eigentlich sollten die Gehpausen aber auch dazu da sein, Verletzungen zu vermeiden.

Aber das ging ziemlich auf die Achillessehnen, obwohl ich wegen denen ja mit Galloway begonnen hatte!

Im WK wird man die anderen Läufer ziemlich nerven, wenn man plötzlich stehen bleibt, um zu gehen - ob man das als Lauf bezeichnen kann?

In den USA ist Galloway sehr populär, wegen ihm haben -zig Tausende mit Laufen begonnen, das spricht für ihn.

Trotz den reisserischen Begriffen, wie Magic Mile etc  :-) 

Ich hatte damals einen Kalkulator im Netz gefunden, wo ausgerechnet wurde, wie schnell die Intervalle und Gehgeschwindigkeiten sein müssen, um seine Zielzeit zu erreichen. Nicht ganz unkompliziert.

Seine Bücher: Sehr amerikanisch, bunt, motivierend, aber auch viel Lobhudelei. Und ständige Wiederholungen. Ich nehme an, dass das Buch aus vor allem aus Runnersworld-Artikeln besteht.

Gruss, Dirk

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #123 of 133

Hoi zäme

Danke für eure Posts. Interessant, dass offenbar nur wenige hier Erfahrungen damit haben - resp wie du, Dirk eher wieder davon weg gekommen sind. Auch wenn es laut Internet offenbar Leute gibt, die damit unter 3 Stunden laufen - ich sehe Galoway auch etwas skeptisch an. Eine Methode, v.a. für's Training, wenn es mit den Longjogs noch nicht so klappt? Oder wer trotz eigentlich ungenügendem Training (oder nach Verletzung) doch einen Marathon laufen will? Was ich mir auch vorstellen kann: dass die Belastung dadurch tiefer ist und dann der Schmerz hinterher weniger heftig ist? Und dass so vielleicht der Punkt zu vermeiden ist, wo der Körper nicht mehr mitmacht? Wenn ich vor lauter Rennen nicht mehr kann, dann werde ich natürlich langsamer.

Was mich aber echt wunder näme: Bin ich wirklich schneller, wenn ich einen Wechsel laufen-gehen mache? Angenommen: Ich laufe den Marathon z.B. in 4 h , d.h. 5:41/km. Dann müsste ich ja z.B: 3 km lang 5:21/km laufen um dann eine Minute und ein paar Sekunden lang zu gehen (in der Minute würde ich ca. 100m weit gehen, darum die paar Sekunden) um wieder einen Schnitt von ca. 5:41/km zu erreichen. Aber von 5:41/km auf 5:21/km ist für mich von "angenehm zügig" auf "schon etwas härter" resp. sinngemäss von "Marathontempo" auf "HM - Tempo... " 

Bin immer noch gespannt, ob da jemand ernsthafter damit Erfahrungen hat. Ich habe für mich einfach die Grundidee rausgenommen: Statt 42.195 km durchlaufen bei den Verpflegungsposten bewusst gehen, genügend trinken ohne sich das Zeug in die Luftröhre zu kippen und wie blöde husten. Bei meinem 4. Marathon bin ich damit ohne grosse Krise ins Ziel gekommen.

Der Hintergrund meiner Frage geht übrignes mehr in Richtung "Einstieg in Ultramarathons oder 100 km etc."  Eher gaaaaanz langsam durchlaufen (12 Stunden im reg. Tempo) oder Laufen-Wandern-Laufen...

Keep on running... oder running-walking ;-)

Hansruedi

 

Dirk Adam
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Post #41 of 48

Galloway Training ist gut, wenn man eine längere Trainingspause hatte, oder neu einsteigen will.

Ich habe auch danach trainiert, um die LaLa weiter laufen zu können, als mir eigentlich möglich war. Die Pausen erleichtern einem auch einiges rein psychologisch.

Aber fuer WK halte ich es fuer ungeeignet.

 

 

 

franz 1942
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Post #119 of 125

Hallo Hansruedi,

 

die Unterbrechung kann man als Trainingseinheit sehen, wenn man beim HM oder Marathon bei den Trinkpausen gehen möchte. Ja die Gelenke freuen sich über eine Pause aber am Ende zählt beim Hauptwettkampf NUR die Zeit. Da kann mir keiner erzählen, dass er zum Spaß spazieren geht. Man braucht ja auch eine gewisse Zeit bis man wieder im Rhythmus ist.

Ob du es ausprobieren möchtest hängt von der Art deines Long-Jogs ab.

-> Laufst du ohne Nahrungsaufnahme um den Fettstoffwechsel zu verbessern sind Gehpausen psychisch nett aber wenn man im Training nichteinmal einen Long-Jog hinbekommt was soll dann beim Wettkampf herauskommen.

-> Laufst du mit Nahrungsaufnahme dann hilft dir die Gehpause auch nix, weil beim Wettkampf hat man eine andere Pace.

Du siehst, ich sehe keinen Vorteil darin.

lg Franz

Hansruedi Nyffenegger
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Post #116 of 133

Hoi zäme.

Ich habe kürzlich in einem Newsletter über die Galloway Methode gelesen und einer Forum - Antwort erwähnt. Rein vom Beschrieb her finde ich es ja interessant, aber wie immer, wenn jemand ein Buch schreibt und eine Homepage mit Shop hat, bin ich ein wenig skeptisch, was davon dann effektiv stimmt. Ein paar gaanz begeisterte, die aber für mich auf die Schnelle nicht zu überprüfen sind.

Hat jemand damit schon eindeutige Erfahrungen (positive oder negative) gemacht?

Keep on running

Hansruedi