Mike Oberli
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Post #470 of 494

Das z.B. steht auf der Seite von Albisreisen:

Als spezialisierter Marathonreiseveranstalter können wir Ihren Traum erfüllen. Wir haben auch ein kleines Kontingent für solche, welche die Qualifikationskriterien nicht erfüllen.

Ein ganz legitimer Weg sich "einzukaufen". Den Preis dafür suchte ich nicht.

Gruss
Mike

Sam Roth
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Post #58 of 69

Keine Sorge, Katja, ich verurteile dich dafür überhaupt nicht! Mir war gar nicht bewusst, dass man sich für Boston auch als Nicht-Qualifikant über die Veranstalter "einkaufen" kann. Bin bis dahin davon ausgegangen, dass man nur über die Zeit und mit Charities einen Platz ergattern kann, was Boston halt so speziell macht.

Muss da noch etwas berichtigen, Hansruedi: Berlin schaffe auch ich nicht über die Qualizeit. ;-) Da gibt es nicht die Altersgruppen-Quali wie bei Boston sondern nur für die ganz schnellen einen garantierten Startplatz. Da müsste ich eine Zeit von unter 2:45 vorweisen können, was dann doch noch ziemlich weit von meinen derzeitigen Möglichkeiten weg ist. Ab 45 dann vielleicht eher. :-P Habe Berlin über einen Veranstalter gebucht. Wir schreiben uns dazu dann zu gegebener Zeit noch zwecks Finisher-Bier!

Liebe Grüsse
Sam

Katja Perotto
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Post #9 of 9

Da ich ein ehrlicher Mensch bin, möchte ich hier im Chat nicht ein falsches Gefühl erwecken... ich bin nicht qualifiziert, sondern eingekauft, was möglich ist. Damit oute ich mich, und es widerspricht moralisch sicher einigen von euch Läufern... es gibt da halt anderweitige Gründe. Bei mir überwiegt der Spass und das Erlebnis, was ja auch ganz ok ist. Nochmals vielen Dank - das Intervall-Training war gestern super, und es war wirklich wert, es zu tun! Happy Day und viel Schwung euch.

Sam Roth
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Post #57 of 69

Sorry für Offtopic, aber machst du den Berlin-Marathon im Herbst @Hansruedi? Dann würden wir uns da ja sehen! :)

Und dir, Katja, natürlich superviel Vergnügen in Boston! Wie geil! Aus meiner Sicht eine riesige Ehre, dort starten zu dürfen. Ich hoffe natürlich, dass ich jezt dann in London den BQ schaffe, so dass ich nächstes Jahr dran wäre. ;)

Liebe Grüsse

Katja Perotto
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Post #8 of 9

Schön zu lesen - und mit dem Footing vorher (und sogar nachher) habe ich auch nur gute Erfahrungen gemacht. Und wegen eurer Frage: Wir fliegen mit Ryffel (Kuoni) nach Boston (15. April). Euch allen vielen Dank, das war echt ne tolle Erfahrung von euch zu hören.

Sam Roth
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Post #56 of 69

Hallo zäme

Das stimmt natürlich, was Hansruedi sagt.

Ich denke, mit dem Tapering-Plan von RC machst du definitiv das Richtige. Auch wenn ich momentan nicht mehr nach RC trainiere, habe ich diesbezüglich nur die besten Erfahrungen gemacht und war dann am (Halb-) Marathon jeweils voll parat.

@Hansruedi:
Bei mir ist einen Tag vor dem Wettkampf ein kurzer RegDL jeweils drin im RC. Vor dem HM sind es 30 Minuten, vor dem M gibt er 20 Minuten an. Diese Footings mache ich immer einen Tag vor dem Wettkampf - ich liebe sie. Andere sind da eher etwas auf Kriegsfuss damit, aber mir taugen sie immer sehr, sehr gut. Was ich immer noch einbaue, sind 3 - 4 Minuten in der angepeilten Wettkampf-Pace zu ballern. Das dient dann immer so als letzte Überprüfung des Pace-Gefühls. Zudem: macht man einen grossen Wettkampf in einer fremden Stadt, gehört das Footing am Tag davor natürlich einfach dazu. Das stimmt dann nochmals so richtig ein und man kann sich dabei auch gleich mal das Start- und/oder Zielgelände anschauen gehen (damit man noch nervöser wird ;-)).

Run happy
Sam

P.S.: damit ihr nicht extra fragen müsst: 7. April Berliner Halbmarathon, 28. April London Marathon. ;)

Matthias Ellerbeck
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Post #61 of 69

Hallo zusammen,

zum Thema ist eigentlich alles gesagt. Nur als kurze Bemerkung am Rande: Die Erholungszeiten von runalyze scheinen mir sehr durchdacht und auch sehr richtig (https://runalyze.com/)

Sportliche Grüße

Matthias

Hansruedi Nyffenegger
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Post #163 of 218

Grüss dich

Gebe auch noch kurz meinen Senf dazu, Stefan und Sam haben das Wichtigste schon gesagt: nimm das Zeug nicht zu ernst...

3 Wochen vor dem (Halb-)Marathon bin ich in der Regel auch ziemlich am Anschlag, körperlich und motivationsmässig. Am intensivsten ist es (natürlich je nach den gewählten Vorbereitungsläufen) für mich 2 Wochen vorher. Da beisse ich mir oft am letzten Longjog fast die Zähne aus und habe mich in der Taperingwoche schon mehrfach gefragt, ob ich mich nicht doch überfordert habe. Der Witz ist ja genau das: du läufst 3 bis 2 Wochen vorher auf dem Zahnfleisch. Dann kommt die Erholungswoche / Taperingwoche wie Sam schreibt. Da ist der Körper dann in der Regel nicht nur erholt sondern wegen der Superkompensation fast schon etwas unterfordert. Damit er nicht in den Winterschlaf fällt baut RC hier noch einen schnellen Lauf ein. Und was ich unbedingt machen würde: ca. 1 Tag vor dem Lauf einen ganz kurzen (20') Reg. Lauf - auch wenn du am Tag vor dem Wettkampf in der Regel nicht trainierst. Falls du doch sehr müde bist, würde ich den schnellen Lauf, ca. 5 Tage vor dem Wettkampf leicht kürzen aber nur in der Dauer, nicht im Tempo. Wenn es sehr übel ist ev. auch den Longjog 1 Woche vorher etwas weniger lang.

Die Reg. Zeiten stimmen übrigens auch bei Polar nicht. Wie sollten sie auch? Die Uhr kennt ja nur deine Herzfrequenz und nicht was du in der Zeit machst. Beispiel: am Montag habe ich 2 Stunden Plausch-Eishockey gespielt. Spiele ich 1 oder 2 x im Jahr. Pulsmässig bin ich kaum je im orangen Bereich gelandet, Luftmässig hätte ich durchspielen können. Aber gestern abend konnte ich fast nicht mehr vom Sofa aufstehen (was nicht am Fussballmatch lag und auch nicht an den beiden normalen Lauftrainings vom Mo und Di). Hockey alleine hätte mir 7 Stunden Erholungszeit aufgebrummt. Reicht nie, da ich in Hockey Muskeln brauche, die ich nicht mal kenne. Der Lauf gestern hätte mir 17 Stunden gegeben. Theoretisch locker, tägliches Training...? Ich habe ziemlich gelitten für einen normalen Dauerlauf. Gott sei Dank ist heute trainingsfrei. Wobei ich gerade rausschaue, in mich hineinhorch und überlege, ob ich schnell doch eine halbe Stunde laufen sollte...

Oder: der Kerzerslauf hätte mir 2 Tage 19 Stunden Erholungszeit geben sollen. Ich habe ihn die ganze Woche danach gemerkt, aber trotzdem sauber nach Plan trainiert oder eben nicht, ich habe die Vorgabe von RC pulverisiert - wobei die schlechter war als meine Zeit vor einem Jahr. Die ansonsten leichten Läufe gemäss RC waren überraschend hart. Aber schätze, das bringt mich weiter.

Die Erholungszeiten sind also simple Schätzungen. Ich würde sie trotzdem etwas im Auge behalten: wenn du immer wieder unerholt trainierst, könnte es schon sein, dass du dich überforderst. Aber nur wenn du das wochenlang tust. Und wenn du lange im Unterforderungs-Bereich bist, dann ist das auch nicht trainingsförderlich.

Gring abe u seckle...

Hansruedi

Katja Perotto
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Post #7 of 9

Ciao Sam - ich danke dir und Stefan für die Zuversicht und Zusprechen, mich auf RC zu verlassen. Ich habe vor zwei Jahren mit dem RC Program super Erfahrungen am Marathon gemacht, dann wird das dieses Mal nicht anders sein. Insofern wiiterseggle was super ist!!! Daaanke! Katja

Sam Roth
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Post #55 of 69

Hoi Katja

Dem schliesse ich mich an: was deine Uhr da an Erholungszeit berechnet, mag sicher ein Hinweis sein, aber grundsätzlich meine ich, dass du dem Trainingsplan von RC vertrauen kannst. Dieser wird ja, wenn du den Marathon als Hauptwettkampf definiert hast, das Tapering entsprechend einplanen und dich wohlerholt an den Start schicken.

Keine Angst: zu Beginn war ich auch etwas erstaunt, dass der Plan noch in der Woche vor dem Marathon recht knackige Einheiten wie eine kurze Mitteltempo 1x 20' oder ähnliches vorgibt. Das dient aber dazu, deine Beine frisch zu halten und am Ende eines ganzen Zyklus einer Marathon-Vorbereitung solltest du das eigentlich problemlos verarbeiten können.

Drei Wochen vor dem Marathon noch einen intensiven Longrun und in der Woche darauf noch Intervalle zu machen, halte ich also für absolut angemessen. Das wäre bei mir auch so, aber ich mache drei Wochen vor meinem Marathon noch einen Halbmarathon, was ja dann auch ziemlich intensiv ist. Erfahrungsgemäss geht das aber wunderbar und das ist ja auch absolut üblich, egalb ob jetzt RC oder ein beliebiger anderer Trainingsplan. Das Tapering ist hier auf zwei Wochen angesetzt und das ist in meinen Augen so in Ordnung.

Welchen Marathon läufst du denn? Weiterhin gute Vorbereitung!

Liebe Grüsse
Sam

Katja Perotto
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Post #6 of 9

Ciao Stefan. Vielen Dank für die Empfehlung. Ich bin völlig einig, mein Körper gibt mir schon Zeichen. Übrigens ich habe zwar die Suunto Spartan HR Wrist, jedoch die Handgelenk Pulsmessung funktioniert überhaupt nicht (viel höherer Puls als mit Brustgurt gemessen), das liegt hauptsächlich daran, dass mein Handgelenk sehr dünn ist und durch die Bewegung wohl Falschmessungen zustande kommen. Verknüpfe ich die Uhr mit Brustgurt, ist alles im normalen Bereich.

S A
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Post #55 of 55

hallo Katja,

diese Fitness-Gadgets sind einerseits eine gute Hilfe, wenn es darum geht, die richtige Pace zu halten und vielleicht sogar auch um den Puls zu messen. Viele andere Informationen, welche uns diese Spielzeuge vermitteln, werden aus irgend welchen Messungen zusammengebastelt, wir wissen oft nicht, wie diese Empfehlungen entstehen, weil sie aber so schön auf dem Bildschirm angezeigt werden, glauben wir die Botschaften z.Bsp meine Garmin FR 235 misst mit grünen Lichtlein den Puls am Handgelenk, wie die Messung erfolgt, was gemessen wird, ist mir unbekannt. Beim Brustgurt weiss ich, dass elektrische Impulse gemessen werden, woraus auf den Puls geschlossen werden kann, das kann ich noch knapp nachvollziehen. Was am Handgelenk gemessen wird, weiss ich nicht, ich habe nur einfach festgestellt, dass dieses Gerät im Durchschnitt über 20 Minuten Abweichungen von 20 Schlägen aufweist  (paralell gemessen mit 2 gleichen Geräten, 1x Brutgurt, einmal Handgelenk.) Offenbar sind meine Handgelenke nicht geeignet um daran mit grünen Lichtlein den Puls zu messen oder das Gerät ist einfach untauglich um etwas zu machen, was über das Ablesen von Pace und Zeit hinausgeht.

Wie nun deine Suunto deine Erholungszeit berechnet weiss ich nicht, aber offenbar schafft es dieses Gerät, dir einigen Stress und Unsicherheit zu verschaffen. Vielleicht funktioniert dieses Gerät  auf dir nicht optimal (wie zum Bsp. meine Garmin am Handgelenk). Ich würde die Spielerei "Erholungszeit" sofort deaktivieren und bis zum Marathon (oder vielleicht auch für immer) nur noch auf dich selber hören: wie erholt fühlst du dich? bist du in der Lage deine Intervalle zu laufen?

ich wünsche dir viel Erfolg am Marathon, Gruss Stefan

 

Katja Perotto
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Post #5 of 9

Hallo zusammen. In drei Wochen werde ich an einem Marathon teilnehmen, nach einem 30km Training letzten Samstag liegt meine Erholungszeit (mit Suunto gemessen) nach drei Tagen (ein lockeres Training am Montag) immer noch knapp unter 50 Stunden. Heute steht ein Intervall-Training an (und morgen ein kurzer Regenerationslauf). Ich bin nun etwas irritiert wegen Erholungszeit. Wer kann mir eine Empfehlung geben? Heute auf das Intervall Training verzichten? Welcher Erholungszeit-Bereich drei Wochen vor Marathon ist angemessen, um weitere Trainings zu absolvieren (auf 0 kann ich ja fast nicht kommen). Merci im Voraus für eure Empfehlung. Katja