Sascha R.
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Post #2 of 2

Herlzlichen Dank für alle Antworten!

Ich werde den Trick von @Uwe Bartsch mit dem Umstellen der Funktion der LAP-Taste mal ausprobieren.

Zum Problem mit der Pace-Messung bei kurzen Intervallen: ich habe einen Stryd-Footpod, der "überschreibt" die GPS-Geschwindigkeitsmessung (bzw. die Distanzmessung) und liefert - glaub ich mindestens - deutlich bessere Echtzeit-Werte (auch bei schlechtem Wetter und im dichten Wald, also unabhängig vom GPS-Empfang). So funktioniert die Pace-Messung bestens.

Lieber Gruss

Sascha R.

Uwe Bartsch
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Post #1 of 1

Hallo Sascha,

hatte am Anfang das gleiche Problem. Ich nutze eine fenix5. Die Laptaste kann mit zwei Funktionen belegt werden. Bei Dir heißt es immer: verlasse die aktuelle Funktion.

In der Gebrauchsanleitung unter dem Punkt: Aktivierung und Deaktivierung Laptaste ist die Funktion beschrieben. Hier einfach umstellen.

Prinzipiell funktioniert das System auch bei Intervalltrainings sehr gut. Nur die Qualität der Navigation bzw. Pacemessung macht es besonders bei kurzen Intervallen sehr schwer, das Lauftempo korrekt zu halten. Bei gefühlt gleicher Geschwindigkeit schwankt die Anzeige um bis zu zwei Minuten im Pace.

Vielleicht gibt es dazu noch weiterführende Informationen im Forum?
Würde mich freuen.

BG

Uwe

 

Anton Kreiner
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Post #10 of 13

Ich besitze ebenfalls eine Garmin, und wenn du das Training korrekt auf die Uhr gespeichert has, brauchst du auf keine Laptaste drücken. Die Uhr schaltet automatisch um.

Hansruedi Nyffenegger
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Post #303 of 313

Hoi Sascha

Ich habe keine Garmin. Darum (für meine Verhältnisse) kurz, wie ich die Anweisungen umsetze. Ich lese sie, speichere sie im Kopf und laufe los. Ich kontrolliere die Geschwindigkeit anhand der Durchschnittgeschwindigkeit vom ganzen Training (bei Intervallen und Mitteltempo nach der momentanen Pace). Die ersten Minuten laufe ich langsam, dann werde ich etwas schneller, so dass ich etwa den schnelleren Soll-Wert erreiche. Das ziehe ich durch. Der Durchschnitt steigt so nach und nach bis er in der Mitte der beiden Vorgaben liegt und sinkt beim Auslaufen ev. wieder. Am Schluss ein paar Sprints machen aber dann nach einer Stunde Training auch keinen grossen Unterschied mehr.

Einzig bei Intervallen programiere ich mir die aut die Uhr (ist bei Polar Handarbeit), da ich in der Regel bei der 8. Wiederholung nicht mehr sicher bin ob es nun 7 oder 9 waren.... Aber die Uhr misst nur die Zeit. Die Pace stimmt eh eher schlecht. Gerade bei kurzen Intervallen ist die Uhr nicht genau genug. Wenn du 100 m in 4:30 laufen sollst, dann ist das 27 Sekunden, da hast du kaum Zeit zu beschleunigen, die Uhr braucht mehrere Sekunden bis die Messung +/- stimmt - du versuchst du korrigieren, was ev. noch gar nicht genau gemessen ist - und schon ist das Intervall vorbei. Und du solltest dich auf's Laufen konzentrieren, nicht auf's Handgelenk...

Du merkst meine Haltung: lass dich nicht von technischen Vorgaben irritieren. Lauf nach Gefühl, also das was beschrieben wird: gemütlich starten, dann auf die Reisegeschwindigkeit beschleunigen (bei mir ist es, wenn ich aus dem Quartier raus bin und die flache Strecke erreiche - zwischen 800 m und 1,3 km, je nach Route). Ab dort versuche ich die Vorgabe zu erfüllen. Es kommt letztlich nicht so drauf an, ob du nun 6:28 oder 6:38 läufst sondern darauf, dass z.B. bei DL1 gemeint ist, dass du 80% deiner maximalen Herzfrequenz läufst. Und die musst du dann zuerst mal sauber bestimmen und hängt von Tagesform, Temperatur etc. ab.

Unter strukturierem Training verstehe ich, dass ich die Vorgaben von RC (aufgrund genauer Eingaben wie HF, Bestzeiten etc.) möglichst versuche einzuhalten. Mal langsam, mal weit, mal Intervall, mal 210 m Vollgas... ...das Ganze dann über mehrere Monate aufgebaut bis zum Wettkampf. Die Uhr ist dabei nur Kontrolle von meinem Körpergefühl. Aber ich laufe nicht FÜR die Uhr sondern MIT der Uhr... Aber ich weiss, dass für viele Männer hier eine grosse Wichtigkeit besteht, das Training möglichst genau und präzise umzusetzen.

Hansruedi

 

Sascha R.
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Post #1 of 2

Ich nutze RC seit einigen Wochen und benutze zum Training eine Garmin Fenix 6. Die Übertragung der Trainings auf die Sportuhr klappt recht reibungslos.  

Noch nicht so gut klappt das "Abwickeln" des Trainings mit der Sportuhr. 

In einem Blogbeitrag (https://blog.runningcoach.me/2020/06/29/update-automatischer-trainings-upload-auf-deine-garmin-uhr/) steht: "Ein- und Auslaufen solltest du mit dem Drücken des Lap-Knopfes (Runde) auf der Uhr kennzeichnen." In meiner Praxis funktioniert das allerdings nicht.

Hier ein Beispiel:

Zeit-& Tempovorgaben: hrs: 00:40:00, km: 6.1, min/km:  06:28-06:38

Die Beschreibung des Trainings lautet:

"Beginne mit 5 Minuten in einem ruhigen Rhythmus und lauf danach möglichst entspannt mit der vorgeschlagenen Intensität bis zum Ende der 40:00 durch. Zum Abschluss der Trainingseinheit folgen 5 Sprints à 10 Sekunden an einem möglichst steilen Hügel mit maximaler Konzentration und Intensität. Achte auf eine mindestens 2 Minuten lange Pause zwischen den einzelnen Wiederholungen."

Wenn ich das Training nun starte zeigt die Uhr prominent die Tempovorgabe an, d.h. ein Pfeil sollte möglichst im Bereich 06:28-06:38 min/km (grüner Bereich in der Mitte der Skala) und nicht schneller und nicht langsamer sein (rote Bereiche links und rechts). Dies widerspricht ja eigentlich schon der Vorgabe (""Beginne mit 5 Minuten in einem ruhigen Rhythmus..."). Nach ca. 5 Minuten "Aufwärmen" (langsamer als die Vorgabe auf der Uhr) drücke ich die Lap-Taste. Als Folge davon wechselt die Uhr in den "normalen" Trainingsaufzeichnungsmodus, d.h., die Anzeige mit der Temposkala wird nicht mehr angezeigt. Was mich auch irritiert ist, dass nach 5 Minuten Einlaufen z.B. bei 07:20 min/km ich mich in den anschliessenden 35 Minuten sputen muss, um die 6.1 km zu erreichen - ich weiss, es geht bei Traingsvorgaben und ihrer Umsetzung am Ende des Tages nicht um Sekunden und Zentimeter, dennoch liesse sich mittels einer klaren Trennung von Aufwärm- (5 min) und aktiver Phase (35 min) leicht "klare" Verhältnisse für den Benutzer schaffen.

Ich habe bis jetzt noch keine Tempoläufe bzw. Intervallläufe von RC mit der Uhr absolviert. Ich frage mich, wie die Abwicklung solcher Trainings mit der Uhr aussehen wird, wenn die Textvorgaben (z.B.) von "15 bis 20 Minuten" Aufwärmen sprechen. Wecheln dort die einzelnen Traingsbestandteile (Aufwärmen, Tempo, Erholung, Tempo...) automatisch ab? Muss die Lap-Taste gedrückt werden? Verliere ich dadurch die Anzeige der Temposkala (wie oben beschrieben)? 

Wenn sich jemand bemühen mag und hier Licht in mein Dunkel bringen möchte: mich interessiert neben den oben beschriebenen konkreten "Problemen" ganz generell eure Erfahrung mit den "strukturierten Trainings" auf der (Garmin) Sportuhr, und wie ihr diese in der Praxis handhabt.

Beste Grüsse, Sascha