Simon Schädler
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Post #8 of 8

Hallo zusammen

In Absprache mit meinem Hausarzt und Physioterpeuthen laufe ich wieder und mache zusätzlich täglich 2x exzentrisches Wadentraining. Ich habe eine Laufpause machen müssen bis die akute Entzündung abgeklungen ist (Keine Rütung mehr sichtbar war). Anfangs konnte ich die Übung nur mit Schmerzen absolvieren welches sich nun jedoch langsam legen. Momentan laufe ich schmerzfrei.

Nun muss ich mich halt gedulden :-)

Danke für die Tipps!

Gruss Simon

Dirk Adam
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Post #22 of 73

Hallo Simon

 

Die Tipps, die du hier erhältst, sind sicher gut und können unter Umständen auch bei deinem Problem helfen. Können, müssen sie aber nicht.

Warum lässt du das nicht einfach von einem Facharzt abklären?

Liebe Grüsse

Sam

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Hi Sam!

Wenn Die Diagnose unklar ist, auf jeden Fall!

Mein Tip wäre aber als erster Schritt ein Termin bei einem guten Physioterapeuten.

Ein Ortopäde, der mit Laufen nicht viel am Hut an und auf Endoprothesen spezialisiert ist, ist nicht immer die beste Adresse! ;-)

Gruss

Sam Roth
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Post #4 of 71

Hallo Simon

 

Die Tipps, die du hier erhältst, sind sicher gut und können unter Umständen auch bei deinem Problem helfen. Können, müssen sie aber nicht.

 

Warum lässt du das nicht einfach von einem Facharzt abklären? Entschuldigung, aber es ist doch nichts fahrlässiger, als bei solchen Anzeichen mal selber ein bisschen was zu diagnostizieren, ein Päuschen einzulegen und dann das Gefühl zu haben, das werde dann schon wieder. Zack, und schon bist du voll in die (womöglich Langzeit-) Verletzung reingelaufen...

 

Glaub mir. Ich habe den selben Fehler auch gemacht und habe lange gebraucht, mir diesen zu verzeihen. Es war zwar nicht die Achillessehne, dafür aber die auch sehr typische Läuferverletzung, die ominösen Shinsplints (Schienbeinkantensyndrom). Viel zu lange habe ich die Anzeichen ignoriert, die vielen guten Ratschläge hier, von den RC-Coaches und sonstiger Fachleute in den Wind geschlagen und mir gesagt, momol, das wird dann schon wieder gehen. Irgendwann war es schon zu spät und der Preis dafür ist, dass ich monatelang wieder neu aufbauen musste und ich jetzt dafür am Sonntag nicht am Berlin Marathon starten kann (mein Debut hätte es werden sollen auf der Marathondistanz), auf den ich mich so gefreut hätte...

 

Was ich sagen will: nehmt solche Verletzungen wirklich ernst und lasst sie professionell abklären!

 

Liebe Grüsse

Sam

Simon Schädler
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Post #7 of 8

Hallo Dirk

Mit der Treppenübung ahbe ich angefangen. Diese Woche werde ich auch ein leichtes Training machen. Vielen Dank für Dein Feedback und den Link.

Gruss Simon

Dirk Adam
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Post #18 of 73

Hallo Simon!

Hier mal meine Tips als mehrmals Betroffener:

Treppenübung (excentrisches Wadentraining) unbedingt und regelmässig, das kann mindestens 6 Monate dauern

Kühlen nach jedem Lauf und Stretching. Laufpause bringt nichts, Bergaufläufe und Intervalle sollten vermieden werden.

Asphalt ist besser als weicher Boden, starke Dämpfung der Schuhe ist nicht gut.

Sehr gute und viele Artikel zum Thema gibts ua auch im Archiv von Peter Greif:

http://greif.de/newsletterarchiv.html

Gruss, Dirk

 

 

Simon Schädler
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Post #6 of 8

Hallo Stefan

Sie sind bei mir leider schon entzündet. Denn der Schmerz geht nicht mehr weg nach dem Einlaufen. Ich denke die lange Hochtour, 5 Tage immer in steigeisenfesten Stiefeln war einfach zuviel. Bei den ersten Trainings nach der Hochtour war der Schmerz nach dem Einlaufen auch Weg. Dann aber, beim letzten Training, welches ich nach 6km abbrechen musstem war es so, als ob in bestimmten Abständen die Kraft  ganz kurz weg ist, begleitet von einen Zwicken, wie wenn man sich einen Nerv einklemmt.

Nun habe ich mich eine Woche wirklich geschont. Habe nur ein leichtes Training auf dem Rad absolviert. Der durchegehende leichte Schmerz an der Ferse ist nun Weg. Die Rötung ist auch nicht mehr so stark, aber die Verdickung ist noch da. Dieses Training habe ich im Internet auch gefunden und habe damit ebenfalls begonnen. Ich werden mich diese Woche mal ein Einlaufen machen und schauen was passiert.

Gruss Simon

Stefan Burhenne
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Post #19 of 29

Hallo Simon,

als ich vor ca. 2 Jahren meinen Laufstil auf das Mittelfußlaufen (pose running) umgestellt habe, fingen bei mir Probleme an der linken Ferse an.

Besonders am Morgen nach dem Laufen konnte ich den Fuß nicht richtig ausrollen. Wenn ich mit dem Training begann, schmerzte es, aber nach einer Weile war es weg.

Die Ferse wurde nie rot aber ich spürte eine deutliche Verdickung. Ich stand auch vor der Entscheidung, ob ich das Training unterbrechen sollte oder einfach weitertrainieren.

Ich habe einfach weiter gemacht. Aber ich versuche täglich mehrmals an einer Treppenstufe die Fersen zu tainieren. Man stellt sich mit den Fußspitzen auf die Stufe und wippt abwechselnd langsam für ca. 2 Sekunden nach oben und dann nach unten. Dabei muß die Ferse tiefer als die Stufe kommen. Du zählst etwa bis 50. Ich habe diese Übung von einem Sportorthopäden aus dem Internet. Das kannst Du überall machen und ist eine gute Übung. Ich habe zusätzlich Ackerschachtelhalmtabletten genommen, die Enzündungen hemmen.

Es hat sehr gedauert, bis ich gar nichts mehr gemerkt habe, aber im Laufe der Zeit ist die Ferse wohl stabiler geworden. Ich merke jetzt nur noch etwas, wenn ich Läufe über 30 km machen. Die Verdickung ist aber weg.

Sicher ist das nicht bei allen gleich. Man muß unterscheiden, ob es eine Reizung oder eine Entzündung ist. Wenn es beim Einlaufen weg geht, dann trainiere ich über den Schmerz und hoffe, es festigt sich.

Viel Glück.

Stefan

Simon Schädler
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Post #5 of 8

Hallo Dirk

Vielen Dank für Deine Antwort. Dann werde ich morgen mal im Fitnesscenter vorbeischauen.

Gruss Simon

 

Dirk Adam
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Post #16 of 73

Radfahren, aber mit ganzem Fuss auf die Pedale stellen!

In der Muckibude hab ich Intervall mit Spinning gemacht, um die Form zu halten, dazu noch am Rudergerät trainiert.

Aquajogging wird oft empfohlen, hab ich aber noch nie gemacht.

Simon Schädler
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Post #4 of 8

Hallo zusammen

Ich habe eine Frage an Leute die bereits mit Achillensehnenentzündung in der Trainingphase konfrontiert wurden. Hintergrund ist dass ich sehr gerne Wandere und auch Hochtouren mache. Nun scheint es, dass auf einer 5 Tage langen Hochtour meine Achillensehnen (beidseitig) etwas stark gereizt wurden, was ich jedoch nicht bemerkte. Ich hab danach eine Woche nur leichte Trainings (schmerzfrei) gemacht, spürte dann in den folgenden Trainings anfangs jedoch leichte Schmerzen in den Waden. Die sind dann während des Trainings wieder verschwunden, also habe ich mir nichts dabei gedacht. Beim letzten Interwall-Training ging dann jedoch nichts mehr und ich sehe nun eine Rötung/Schwellung am Ansatz der Achillensehne an beiden Fersen.

Ich werde nun wohl länger Zeit pausieren müssen. Ich weiss jetzt noch nicht ob ich am Hallwilerseelauf überhaupt teilnehmen kann/soll. Trotzdem wollte ich nachfragen was ihr so gemacht habt als Eure Achillensehne entzündet war.

  • Kann Schwimmen/Radfahren eine sinnvolle Alternative zum Lauftraining sein wenn man Probleme mit Achillensehne hat. (Nun ja, beim Schwimmen hab ich bedenken dass ich absaufe wenn ich eine Stunde schwimmen soll.)
  • Nach der Heilung sollte ich ja nicht direkt wieder vollgas geben. Anfangs kann man ja nur kürzere Einheiten trainieren als RC vorgibt. Wie habt ihr das gelöst?

Für Eure Tipps danke ich im Voraus

Gruss Simon