Tobias Riesel
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Total Running 1'376 km
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Post #6 of 13

Hallo Christian,

das sehe ich genauso wie du, die Regeneration nach und vor Wettkämpfen wird recht großzügig bemessen. Selbst nach kurzen Trainingswettkämpfen (5-10km) gibt mir das Programm immer mehrere Regenerationstage und einen Ruhetag vor, die ich auch nicht ändern kann. Das ist natürlich im Prinzip nicht unbedingt schlecht und vom Programm gut gemeint, aber jeder Läufer hat nun mal eine andere Regenerationsfähigkeit. Ich zum Beispiel laufe schon sehr lange und relativ oft kurze Wettkämpfe aus dem Training heraus und als Trainingslauf, nach denen ich persönlich definitiv nicht die ausgiebige Regeneration brauche, die das Programm vorgibt. Ich denke jeder Läufer muss da selbst seine Erfahrungen sammeln und probieren, was ihm gut tut. Deswegen fände ich es gut, wenn es die Möglichkeit gäbe, auch gegen den Willen des Programms Trainingseinheiten selbst zu verändern und zu dokumentieren. Dasselbe gilt z.B. auch für Intervalleinheiten. Wenn es sehr gut läuft, möchte ich auch mal ein zusätzliches Intervall dranhängen und protokollieren können.

Solange das nicht geht, kann ich das Programm "nur" als Trainingsplan nutzen, den ich selbstständig flexibel verändere, aber eben nicht als Trainingstagebuch. Ist dann nur schade, wenn die Statistikfunktionen dazukommen. Vielleicht wäre hier etwas mehr Flexibilität möglich.

Aber trotz allem gefällt mir der running coach insgesamt bisher sehr gut. Auch die "Betreuung" hier im Forum und über email ist absolut spitze!

Gruß,

Tobias

 

Robert Strauch
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Total Running 538 km
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Post #3 of 5

Liebes Quevita-Team,

Liebe Foris,

 

Wie wohl einige andere LäuferInnen auch, möchte ich meine gute Form nach einem Hauptwettkampf nützen, um einige Wochen später auf einer Unterdistanz noch eine gute Zeit hinzulegen. Nun sieht der Running.Coach aber nach einem Hauptwettkampf über die Marathon-Distanz bei mir eine dreiwöchige, fast vollständige Ruhephase vor, die ersten beiden Wochen nach dem Hauptwettkampf sind überhaupt trainingsfrei. Ich weiß, dass eine ausgedehnte Ruhephase nach einem langen, oftmals harten Aufbautraining Wunder wirkt und absolut nötig ist, aber mehrere Wochen GAR KEIN Training? Das erscheint mir - für einen recht gut trainierten Langstreckenläufer - doch ein bisschen überzogen, oder? Der Running.Coach ist in dieser Hinsicht auch recht dickköpfig und unnachgiebig ;-). Selbst wenn ich einige Wochen nach dem Hauptwettkampf einen Halbmarathon-Vorbereitungslauf ansetze, wird zwischen den beiden Events kein Training eingeplant. Lediglich eine regenerative Einheit am Vortag des Halbmarathons. So werde ich die Leistung mit Sicherheit nicht konservieren können. Ist hier nicht mehr Flexibilität möglich?

 

Liebe Grüße an alle,

Christian