Heinz Hofstetter
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Post #3 of 19

Ah ja, sorry nur falsch verstanden. Ich habe deine Ausführungen so intepretiert, dass die Vorbereitung auf einen Vorbereitungswettkampf intensiver sei.... :)

Tobias Riesel
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Post #2 of 13

Ich glaube, das war kein Verdreher, sondern das war so gemeint, dass man den Vorbereitungswettkampf eher aus dem Training heraus läuft, also bis kurz vorher noch intensiver und umfangreicher trainiert als vor dem Hauptwettkampf, bei dem man dann das Training entsprechend reduziert. Deshalb ist es auch ganz natürlich, dass man die Vorbereitungswettkämpfe etwas langsamer läuft, weil man weniger erholt reingeht. Macht auch absolut Sinn, das Training nicht für jeden Testwettkampf zu unterbrechen.

Gruß,

Tobias

Heinz Hofstetter
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Post #2 of 19

Hoi Valentin,

 

Besten Dank für die ausführlichen Erläuterungen! Mir ist jetzt alles (oder zumindest vieles) klar. In deiner Aussage, dass "die Vor- und Nachbereitung eines Vorbereitungswettkampfs anders aussieht  (umfangreicher und intensiver) als diejenige eines Hauptwettkampfs", hat sich aber wohl ein kleiner Verwechslungsfehler eingeschlichen :)

 

Gruss, Heinz

Valentin Belz
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Post #7 of 269

Liebe Läuferinnen und Läufer

 

Hier noch einige Ergänzungen und Antworten:

 

Eure 5000m- UND 10'000m-Zeit sollten beide möglichst auf einer flachen Strecke zustande gekommen sein. Übrigens: Tragt die Zeiten für beide Distanzen ein, damit wir eine verlässliche(re) Prognose stellen können. Der Vorteil von zwei Zeiten liegt darin, dass wir erkennen können, wo eure Stärken liegen. Viktor Röthlin läuft beispielsweise die 5000m deutlich langsamer als Christian Belz. Über 10'000m rückt er ihm aber bereits etwas näher. Und im Marathon übertrumpft Viktor den Schweizer Rekordhalter über 10000m. Spannend ist demnach ein Vergleich zwischen den beiden über die Halbmarathon-Distanz...

 

Aufgrund dessen, dass der running.COACH aktuell bei Wettkämpfen weder Höhenmeter, Wind noch Bodenbeschaffenheit für seine Prognose berücksichtigt, raten wir euch, die gelaufenen Zeiten in den Grundeinstellungen selbständig anzupassen. Es ist in jedem Fall genauer.

 

Gewisse Läuferinnen und Läufer starten fast jedes Wochenende an einem Wettkampf. Andere bereiten sich gezielt(er) auf ihren Hauptwettkampf vor und absolvieren bloss 1 bis maximal 2 Vorbereitungswettkämpfe. All jene, die sich zur ersten Gruppe zählen, sollten nach den Vorbereitungswettkämpfen ihre Grundeinstellungen nur dann anpassen, wenn sie unsere Vorgabe weit verfehlt haben und das Gefühl haben, sie seien vom Tempo während der Trainingswoche überfordert. All jene, die sich zur zweiten Gruppe zählen, passen die Grundeinstellungen nach einem Vorbereitungswettkampf an, wenn sie langsamer waren als vom running.COACH vorausgesagt. Die Vor- und Nachbereitung eines Vorbereitungswettkampfs sieht anders (umfangreicher und intensiver) aus als diejenige eines Hauptwettkampfs. Dies berücksichtigt der running.COACH, indem er eine etwas weniger schnelle Zeit prognostiziert, als theoretisch möglich wäre.

 

An dieser Stelle sei nochmals erwähnt: Eine Anpassung macht in regelmässigen Abständen (4-6 Wochen) Sinn, weil unser Organismus Zeit braucht, um ein höheres Niveau zu erreichen und sich wiederum darauf einstellen muss.

 

Im Herbst gibt es eine grosse Anzahl an beliebten Läufen. Der Herbst ist für viele aber auch Ferienzeit. Wer in dieser Zeit häufiger laufen möchte, sich vielleicht sogar in ein Trainingslager begibt, findet nützliche Tipps unter dem Link „So funktioniert’s“ (Punkt 7). Wer in dieser Zeit seine Trainingspause macht, sollte vor der Wiederaufnahme des Trainings die Grundeinstellungen wieder anpassen.

 

Beste Grüsse

 

Valentin

 

Hans-Werner Riel
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Post #1 of 4

Hallo Thomas,

wer lesen kann hatt einen Vorteil !

oder will ?

 

"Eine Anpassung des Tempos macht somit in regelmässigen Abständen (ca. 4-6 Wochen) und insbesondere nach Wettkämpfen Sinn."

mfg

Hans-Werner

Thomas Preiß
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Post #5 of 5

Hallo Valentin,

 

danke für diese Ausführung.

 

Nur hat dies nichts mit meiner Frage zu tun.

 

 

mfg

 

Thomas

 

P.S.

 

Und wie funktioniert jetzt "der running.COACH im Speziellen".

 

Bei mir funktioniert er überhaupt nicht. Keinerlei Anpassungen. Nichts.

 

Mal schaun ob es in 2 Wochen (nach meinem Urlaub) endlich funktioniert.

Kai Heuzeroth
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Post #1 of 33

Hallo Valentin,

 

da habe ich auch noch eine Frage. Die Wettkampfergebnisse werden ja unter unterschiedlichen Bedingungen ( Höhenmeter )  erbracht. Laut Deiner Info, werden Höhenmeter aktuell nicht berücksichtigt. Ist es deshalb sinnvoll die Zeiten so umzurechnen, um auf die Leistungswerte bei ebener Strecke zu kommen und diese bei den Bestzeiten einzutragen, nicht die tatsächliche Zeit.

Beispiel: 5,02 km, 20:53 bei 79 hm

Korrigiert: 5,02 km, 20:22, bei 0 hm

 

Gruß Kai

Heinz Hofstetter
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Post #1 of 19

Hallo Valentin,

 

Da habe ich doch prompt eine Folgefrage:

Du schreibst, mann soll die Daten nach einem Wettkampf überprüfen und anpassen. Gilt dies nur nach einem Hauptwetkampf oder auch nach einem Vorbereitungswettkampf? Die Frage stammt daher, dass bei einem Vorbereitungswettkampf evtl. nicht ans Limit gegangen wird, bzw. der Trainingsplan ja auch nicht auf diesen Lauf ausgerichtet ist.

Und zweitens: Genügt es eigentlich nach Wettkämpfen einfach die Wettkampfeinheit einzutragen (running.coach erkennt ja die Wettkämpfe) oder muss man die Grundeinstellungen anpassen?

 

Danke für das gelegentliche Feedback.

 

Mfg Heinz

Valentin Belz
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Post #6 of 269

Hallo Thomas, liebe Läuferinnen und Läufer

 

Ich möchte euch an dieser Stelle eine kurze Erklärung dazu geben, wie Training im Allgemeinen und der running.COACH im Speziellen funktioniert:

 

Wir Menschen wollen funktionieren wie Maschinen: Immer besser, immer schneller. Dies ist (nicht nur) im Laufen eine kurzfristige Denkweise. Ständige Tempoerhöhung nach guten Trainingsleistungen endet häufig in einem Dauerstress, Überforderung und schliesslich Leistungseinbruch. Vielmehr sollten wir versuchen, die Trainingsbelastung im Hinblick auf unser grosses Ziel stufenförmig zu erhöhen: So läufst du beispielsweise durch den Winter im Grundlagentraining verhältnismässig ruhig. Je näher dein Hauptwettkampf rückt, desto mehr steigt die Intensität in den einzelnen Trainings an.

 

Eine Anpassung des Tempos macht somit in regelmässigen Abständen (ca. 4-6 Wochen) und insbesondere nach Wettkämpfen Sinn. Ersteres, weil unser Organismus erfahrungsgemäss in diesem Zeitraum die nächste Stufe erklimmt und neue Reize benötigt. Letzteres, weil ein Wettkampfresultat immer die Wahrheit ans Tageslicht bringt. Kein noch so guter Test kommt dagegen an. Wir empfehlen euch deshalb, nach einem Wettkampf die Einstellungen zu überprüfen und allenfalls anzupassen. Selbstverständlich werden wir euch auch in regelmässigen Abständen darauf hinweisen, eure Werte in den Einstellungen zu aktualisieren.

 

Viel Spass beim Trainieren

 

Valentin

Thomas Preiß
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Post #4 of 5

Hallo,

 

wann wird eigentlich der neue Plan auf Basis des zuvor eingegebenen Protokolls erstellt.

 

Gleich danach oder irgendwann in der Nacht?

 

 

mfg

 

Thomas

 

P.S.

 

Das mit dem verschieben des Training über Drag and Drop hört sich sehr gut an.