Valentin Belz
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Post #83 of 269

Hallo Jungs

 

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit einzuschätzen. Wir haben uns für die 5000m entschieden, weil einerseits diese Belastungsdauer für die meisten in dem Bereich liegt, der gerade noch an der anaeroben Schwelle gelaufen werden kann. Anderseits ist es auch für einen Anfänger eine realistische Distanz, die er im Stande ist ohne Pause zu laufen.

 

Längere Distanzen wie Halbmarathon oder Marathon haben in unseren Augen zu viele Einflussfaktoren wie Temperatur, Verpflegung, Streckenverhältnisse (Untergrund, meist Gefälle), innerer Schweinehund, etc., die das Resultat negativ beeinflussen können. Wer jedoch das Gefühl hat, er könne über die langen Strecken bessere Resultate abliefern, dem raten wir zu zwei Dingen:

 

1. Ab und zu über die kurze Distanz antreten und damit die Grundschnelligkeit verbessern. Denn damit wird eine Geschwindigkeitsreserve geschaffen, die zu besseren Resultaten über alle Distanzen führt.

 

2. Berechnet mit dem Riegel-Faktor die Zeiten für 5000m und 10'000m. Halbmarathon: Faktor 0.214 für 5000m, Faktor 0.45 für 10'000m. Marathon: Faktor 0.102 für 5000m, Faktor 0.214 für 10'000m.

 

Wir raten euch, die Zeiten nicht alle Tage, sondern im 4-Wochen-Rhythmus anzupassen. Dazu werdet ihr auch durch den running.COACH aufgefordert. Dies aus folgendem Grund: Unser Organismus braucht jeweils einen Moment, um eine neue Stufe zu erklimmen. Erhöhen wir ständig das Tempo, endet dies in Dauerstress, Überforderung und schliesslich Leistungseinbruch.

 

Vielmehr lohnt sich in der Statistik ein Blick auf die Auswertung der aktuellen Woche. Wenn eure Kurve des Erholungsfaktors oder der Stimmung nach unten zeigt und irgendwo etwas von Pause steht, gilt es vorerst einmal die Trainingshäufigkeit nach unten zu schrauben. Meist seid ihr danach wieder fit genug, um die Zielgeschwindigkeiten laufen zu können. Denn wie sagt Markus Ryffel so schön: "Ruhe ist auch Training.".

 

Wir wünschen euch ein sonniges und lauf-kilometerreiches Wochenende.

 

Valentin

Kai Heuzeroth
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Post #7 of 33

Hallo Wolli,

 

grundsätzlich gebe ich Dir Recht. Sicherlich wäre es nicht verkehrt, dass man auch 21er oder Marathon-Zeiten eingeben könnte. Gerade wenn man diese Distanzen bevorzugt läuft. Da müsste Valentin was zu sagen können, warum diese Distanzen keine Berücksichtigung finden.

Ein 5er oder 10er im Wettkampftempo würde Dir aber ab und an auch nicht Schaden :-)

 

Gruß Kai

Wolfgang Draxl
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Post #5 of 17

Den Gedanken zur Selbsteinschätzung finde ich sehr gut. Ich wollte diesen dynamischen Plan, weil ich sehr unregelmäßig Dienst habe und mit einem starren Plan andauernd überlegen muss wie ich die Trainings vernünftig verschiebe.

Andererseits aber finde ich ausschließlich 5000 und 10000 Meter Läufe für die Gestaltung des Planes fast zu wenig. Das sind genau die Distanzen die mich nicht interessieren und die ich auch nie auf Zeit laufe. Für mich ist nur Halbmarathon und Marathon relevant. So jongliere ich immer mit den Zeiten herum, weil ich sie nicht laufen möchte, denn ich finde es unlustig jeden Monat einen 10er voll zu laufen, ganz ehrlich :-)

Kai Heuzeroth
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Post #6 of 33

Ein dynamischer Plan ist sicherlich nicht schlecht, aber sehr komplex und bringt auch nicht unbedingt bessere Ergebnisse. Falls ich mich nicht gut fühle, kann ich mein Training ja mit dem Klick auf - (Minus) reduzieren. Ein Plan kann aus meiner Sicht keine vernünftige Selbsteinschätzung ersetzen.

Christoph Napierala
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Post #3 of 3

Hallo Zusammen

Eine "dynamischere" Trainingsplanung wäre schon eine schicke Sache. Aus meiner Sicht könnte der "weiche" Faktor Stimmung bppw. als gleitender Wert in die Berechnung einfliessen. So oder ähnlich würde sich der aktuelle Einfluss verringern und man hat einen eindeutigen Mehrwert durch die Berücksichtigung der "Ist-Trainings" auf die Trainingsplanung. Aus meiner Sicht ist dann auch ein Übertraining schneller bemerkbar als nur über die Statistik. Bester Gruss christoph

Wolfgang Draxl
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Post #2 of 17

Danke Paul, du hast natürlich recht. Nicht jede schlechte Laune sollte den Plan verändern. Für uns ist das eh einfacher zu handhaben. Wir können wirklich nach dem Plan trainieren, müssen gar nicht jeden Tag an den PC und wenn sich wirklich was verändert hat, geben wir das in den Einstellungen an, eigentlich so simpel, wie ich es mir immer gewünscht habe :-)

Paul Hügli
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Post #13 of 18

Hallo Wolli

 

Ja, das ist so. Ich denke, dass wenn jeder Eintrag in einem Protokoll einen Einfluss auf das Training hätte, die ganze Sache zu "rechnerisch" würde. Mit welchem Faktor sollte bspw. das nächste Training verändert werden, wenn ich mich heute nicht so erholt fühle (dies kann ja verschiedene Ursachen haben und sollte entsprechend unterschiedlich berücksichtigt werden)? Die Protokolle kannst du aber für die Statistiken verwenden.

Wolfgang Draxl
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Post #1 of 17

Ich möchte das Trainingsprotokoll nur dann führen, wenn die Daten tatsächlich den Trainingsplan verändern. Nachdem was ich bisher gelesen habe, ist das derzeit nicht der Fall, stimmt das? Ich glaube im Moment, dass ausschließlich die Daten der "Einstellungen" für die Plangestaltung verwendet werden.

Valentin Belz
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Post #5 of 269

Hallo Thomas

 

Wir nehmen deine Anregung gerne auf.

 

Gruss

 

Valentin

Thomas Preiß
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Post #3 of 5

Hallo,

 

danke für die Info.

 

Es wäre dann aber nicht schlecht wenn das Protokol nur gespeichert werden kann wenn alle Angaben die für die Planerstellung relevant sind angegeben sind. Sonst sollte eine entsprechende Fehlermeldung erscheinen.

 

mfg

 

Thomas

Valentin Belz
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Post #4 of 269

Liebe Läuferinnen und Läufer

 

In die Erstellung eures Trainingsplans fliesst jede einzelne Antwort aus der Registrierung ein. Änderungen könnt ihr jederzeit anbringen über den Link "Einstellungen ändern" in der Infobox. 

 

Euer Trainingsprotokoll, das ihr nach dem Trainings ausfüllt, hat unterschiedliche Funktionen:

 

1. Einflüsse auf den Trainingsplan

- Grundsätzlich werden alle Daten von uns erfasst.

- Für euren Plan sind die "harten" und die "weichen" Fakten von Bedeutung: Dauer, Distanz, Tempo, Stimmung, Erholungsfaktor und Anstrengungsgrad.

 

2. Trainingstagebuch

- Die Gesamtheit der Angaben gibt euch Informationen zu eurem Training und werden zu gegebener Zeit teils in der Statistik ausgewertet können.

- Das Trainingstagebuch hilft insbesondere in einigen Wochen, wenn ihr beispielsweise Trainings vergleichen wollt. Aus diesem Grund empfehlen wir (aus eigener Erfahrung...), möglichst alle Informationen zu erfassen und im Kommentarfeld alles für euch Relevante niederzuschreiben.

 

Beste Grüsse

 

Valentin

Thomas Preiß
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Post #2 of 5

Hallo,

 

danke für die Rückmeldung.Es macht das Feedback einfacher.

 

Meine Frage wäre, welche Daten werden genau für die Trainingsplanerstellung benötigt werden und welche nicht?

 

mfg

 

Thomas

Valentin Belz
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Post #2 of 269

Liebe Läuferinnen und Läufer

 

Es freut uns, dass Ihr das Forum so rege benutzt.

 

Unser Ziel war/ist es, den running.COACH möglichst schlank zu halten und zu zeigen, was für uns in unserem Training und vor allem im Wettkampf die wichtigen Parameter sind: Dauer, Distanz, Tempo und das Gefühl. Den Pulsmesser tragen die drei Herren zur Kontrolle. Aus diesem Grund werden wir in einem nächsten Release ein Eingabefeld für die Herzfrequenz einführen.

 

Die Fehler werden mit dem nächsten Bug-Fix-Release behoben.

 

Danke für das Verständnis und die Geduld.

 

Beste Grüsse

 

Valentin

Stefan Paris
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Post #1 of 1

Hallo Valentin

 

Ich bin ebenfalls am aus testen des running.coaches. Ich frage mich auch wie das ohne Pulsangaben usw. gehen soll.

 

Mich würde interessieren was Ihr zu dem Thema Pulseintragen Ja/Nein meint. Ist da etwas geplant oder ist das kein Thema. Wenn nicht, warum nicht?

 

Ich wünschte mir auch Stellungnahmen eurerseits zu den erwähnten technischen Mängel, welche im Forum angesprochen werden. Wenn da nichts von euch kommt, hinterlässt das bei mir ein ungutes Gefühl.

 

Danke für die Stellungnahmen oder falls ich da etwas nicht gesehen habe für den link auf die Stellungnahmen.

 

Stefan

 

 

Thomas Preiß
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Post #1 of 5

Hallo,

 

das keine Pulsvorgabe bzw. abschließende Pulsangabe im Protokol vorhanden ist hatte mich auch etwas erstaunt.

Im Protokol kann man die Temperatur angeben. Wird diese Angabe eigentlich zur Neuberechnung des Plan herangezogen? Wenn ja wäre das ein Pluspunkt gegenüber der Konkurenz.

 

 

mfg

 

Thomas

Tobias Riesel
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Post #1 of 13

Hallo Braulio,

die Koordinationsläufe kannte ich bisher auch noch nicht. Wenn du im Trainingsplan "So funktionierts" anklickst, findest du dort eine Erläuterung der einzelnen Trainingsmethoden. Es werden dort verschiedene Formen von Koordinationsläufen beschrieben.

Gruß,

Tobias

Daniel Hofmann
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Post #1 of 6

Hallo

 

Kann mir jemand erklären, was mit Koordinationsläufen gemeint ist? Ich kenne Koordinationsübungen, die werden aber meist im Stehen ausgeführt.

 

Zudem stelle ich fest, dass weder eine Pulsvorgabe vorhanden ist noch eine Pulsabfrage im Protokoll verlangt wird. Ist der Puls nicht mehr relevant?

 

Gruss

Braulio