Alex Dosedla
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Post #72 of 93

Lieber Jannis,

 

So, jetzt habe ich das Buch, welches mir Oli, empfohlen hat, erhalten und angefangen zu lesen.

 

"Optimiertes Ausdauertraining von Neumann, Pfützner, Berbalk." Ausdauertraining wird aus sportmedizinischen mit der sportmethodischen Sicht erklärt, für Sporttreibende, Trainer und Übungsleiter sowie medizinische Betreuer Anregungen für ein anforderungs- und leistungsgerechtes Training.

 

Das Buch ist wirklich sehr interessant, finde ich. Sehr detailiert und voll von fachspezifischen Ausdrücken, dadurch nicht einfach zu lesen für jemanden ohne medizinische Ausbildung, wie mich. Es wird anhand von Untersuchungen, Tests, Statistiken, Tabellen, Graphen und Analysen erklärt wie das Ausdauertraining funktioniert. Nein, wie Butter geht das Lesen nicht runter :-) aber ich glaube, ich werde schon viel daraus lernen.

 

Das zweite Buch, "Ausdauertraining von Andrea Eisenhut, Fritz Zintl", kommt komplett ohne Bilder und nur mit 2 Farben aus, nur Text, Tabellen und ein paar Graphen. Gut, ich freue mich trotzdem auch dieses Buch zu lesen.

 

Das dritte Buch über Regeneration für Ausdauersportler von Sage Rountree war einfach(er) zu lesen. Das Wissen das in diesen Buch vermittelt wird, erachte ich als sehr wertvoll für ambitionierte Läufer wie wir das hier sind.

 

Sportliche Grüsse

Alex

Ingo Scheiding
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Post #9 of 9

Darf ich fragen welches Sportwissenschaftliche Buch du dir gegönnt hast? Liebe Grüße Jannis

Oliver Jeskulke
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Post #69 of 89

Aha, hätt ja sein können, das wir dich zu einem Wechsel des Hobbys getrieben haben ;D

Alex Dosedla
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Post #68 of 93

Lol, also genau das du mir empfohlen hast von Neumann/Pfützner/Berbalk, plus eines über Regeneration und ein Sportwissenschaftliches übers Laufen.

Oliver Jeskulke
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Post #68 of 89

Übers Laufen oder übers Schachspielen? ;D

Alex Dosedla
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Post #66 of 93

Lieber Mike und Oli,

 

Herzlichen Dank für eure Antworten.

 

Ganz ehrlich, ich ging danach gleich los und kaufte mir 3 neue Bücher.

 

Sportliche Grüsse

Alex

Oliver Jeskulke
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Post #64 of 89

Hi Alex,

die Dokumentation des Trainings ist insofern wichtig, wenn Du Aussagen über Deinen Leistungsstand und die Trainingseffizienz treffen möchtest. Wenn Du beispielsweise im letzten halben Jahr 6 mal die Woche trainiert hast, aber dein Wettkampf eher schlechter als früher ist, so kannst du im nachhinein sehen, dass du evtl. zu viel trainiert hast bzw. keine Zyklsisierung eingebaut hast etc.

Wenn Du in deinen Wettkämpfen immer gegen Ende schlechtere km-Zeiten läufst, kannst Du Dein Training analysieren um zu schauen, ob Du einzelne Trainingstypen vernachlässigt hast. Wenn Dir die Intervalle schon seit Wochen leicht fallen, so kannst Du das anhand der Daten klassifizieren und gezielt einzlene Trainingsinhalte abwandeln.

Letztlich möchtest du aber auch evtl. wissen, woher Deine Leistungssteigerungen genau kommen, um Dein Training in Zukunft darüber steuern zu können. Das kann im kleinen sein, wie Oberlix sagt (Pause vor dem Wettkampf bringt die bessere Zeit) oder aber im großen (ob die Zeiten im April besser sind, wenn Du schon im Dezember angefangen hast mit dem Training und nochmal besser, wenn Du dort nicht komplett auf Tempoläufe verzichtet hast etc.)

Wenn Du das Gefühl hast, Du kommst irgendwie nicht weiter mit dem Training, helfen solche Aufzeichnungen auch sehr, wenn Du Dich mal an einen erfahrenen Trainer wenden möchtest (oder in Laufforen um Rat fragen möchtest).

Letztlich ist es aber auch so, dass Du für Dich selber wissen musst, wozu Du läufst, wenns zum Spaß an der Freude ist, brauchst Du auch gar keine Doku, keine Uhr, keinen Plan, sondern läufst einfach nach den allgemein gültigen Regeln (einmal schnell, einmal lang, den Rest normal). Die Doku brauchst Du eher erst dann, wenn Du an echter Verbesserung interessiert bist. Aber auch selbst wenn nicht, es ist doch im Nachhinein auch mal schön zu sehen, dass man jetzt ein Training locker laufen kann, bei dem man vor einem Jahr noch übelst zu kämpfen hatte, das motiviert doch auch ungemein :)

Ich füge nochmal ein Zitat aus "Optimiertes Ausdauertraining" von Neumann ein:

"Ziel der Trainingsanalyse ist der Soll-Ist-Vergleich der Trainingsinhalte und die Absicht, den aktuellen Leistungsstand zu erkennen und Reserven aufzudecken. Die Analyse ist eine wichtige Voraussetzung für die weitere Belastungsgestaltung, die Beurteilung der Wirksamkeit des Trainings und auch für die komplexe Leistungsdiagnostik. Die Beurteilung von Anpassungen ist ohne detaillierte Kenntnis des Trainings unvollkommen."

Mike Oberli
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Post #207 of 531

Hallo Alex

 

Im running.COACH dokumentiere ich normalerweise nichts.

Ich führe ein Trainingstagebuch in Excel.

 

Vor 2 Jahren lief ich Kerzers, in diesem Jahr auch.

Beides mal als Vorbereitung für den Vienna-City-Marathon.

In diesem Jahr war ich ca. 34 Sekunden langsamer.

 

Vor 2 Jahren machte ich am Donnerstag Sportpause und am Freitag ein Reglauf.

In diesem Jahr hatte ich am Donnerstag einen DL2 von 90min, am Freitag einen DL1 von 60min (ich wollte Kerzers voll aus dem Training heraus laufen)

 

Somit ist der Zeitunterschied erklärbar.

 

Eine Sache ist für mich aber sicher: Leistungsfähiger macht mich das Training (Belastung und Erholung), und nicht die Dokumentation ;-)

 

Gruss

Mike

Alex Dosedla
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Post #65 of 93

Liebe Sportler,

 

Welche Gründe sieht ihr warum man die Trainings dokumentieren sollte? Ich frage mich nämlich, was ich wirklich davon habe. Seit Jahren dokumentiere ich meine Trainingseinheiten aber mir hat es nicht wirklich viel gebracht und nun frage ich mich, warum sollte ich denn alle diese Parameter überhaupt dokumentieren.

 

Ich dokumentiere verschiedene Parameter in RC, auf Polarpersonaltrainer.com und im Polar Pro Trainer. Ich kann auf verschiedene Statistiken zurückgreifen und verschiedene Berichte generieren. Grundlegendes kann ich da herauslesen aber mehr auch nicht. Irgendwie habe ich das Gefühl, ich übersehe irgendein Puzzleteil.

 

Herzlichen Dank für eure Antwort.

 

Sportliche Grüsse

Alex