Remo Peduzzi
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Post #3 of 3

Hallo Marco, Hallo Mike

 

Vielen Dank für eure Tipps.

 

@Mike: Mometan laufe ich 5 km Plauschrennen, da ich ja erst seit 8 Monaten laufe, möchte ich mir nicht zu viel aufbürden. Meine Wettkämpfe sind in Running.COACH gespeichert. Beim vorletzen flachen 5 km Lauf hatte ich eine Zeit von 25:19. Beim gestrigen IV-Training (5 x 4 min.) hatte ich einen Durchschnitt von ca. 5:20 bei einem Puls von 182. Running.Coach hat mir 720m im Bereich von 180-190 vorgegeben und meine Beine fühlen sich heute gut an. Die Ursache der Muskelverhärtung ist wohl primär im letzten Rennen zu suchen. Ich habe danach wohl das Auslaufen bzw. Stretching vernahlässigt. Eine Selbstmassage der rechten Wade hat es echt gebracht. Fühlt sich an als wäre diese nie verhärtet gewesen.

 

@Marco: Ich halte mich nun also grundsätzlcih an den Puls-Bereich. Situativ (also wie sich die Beine anfühlen) werde ich die Intensität verringern

 

Nochmals vielen Dank für eure Unterstützung

 

Gruss Remo

Marco Süss
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Post #32 of 62

Der Puls ist nicht immer wonach man sich genau halten soll/muss. Es gibt verschiedene zusätzliche Einflüsse, die den Puls bestimmen. Tagesform, Stress, Schlaff etc.

 

Wenn ich das richtig verstehe, was du schreibst, dann schlägt der running.COACH 200m vor zwischen 180-195. Bei 250m bist du dann bei 193 also noch im vorgegebenen Bereich, aber zu lasten deiner Muskeln, die diese Distanz (noch) nicht mitmachen. Die 195 musst du nicht erreichen, dies ist nur der Wert, denn du nicht überschreiten solltest. Das du in der Trabpause wieder in den regenerativen Bereich fällst ist super, dann arbeitet dein Kreislauf richtig.

In der Belastung sollte der Wert dann wieder im Durchschnitt vom vorgegebenen Bereich sein.

Wenn du aber denkst, dass du mit den vorgaben des running.COACH wieder Muskelverhärtungen bekommst, dann klicke im Feld, wo das Training vorgegeben wird auf das MINUS und das Training wird dann ein wenig leichter.

 

Wichtig ist es zuerst die Trainingshäufigkeit, dann die Länge pro Einheit und zuletzt die Intensität des Trainings zu steigern. Das heist, der Intervall kann auch problemlos mal verkürzt werden.

 

Auf deine Frage, Trainiere nach den Vorgaben, die werden dir den Optimalen Reiz geben und schauen, dass du nicht in ein Übertraining fällst.

 

Gruss

Mike Oberli
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Post #119 of 532

Hallo Remo,

 

Wo liegt deine Leistungsfähigkeit.

 

Bei mir im running.COACH ist mein vorletzter Marathon hinterlegt, welchen ich knapp unter 3h ins Ziel gebracht habe.

 

Im Juli hab ich dann mal wieder ein IV-Training mit einer Minute Belastung (2min Trabpause). Da schlägt mir der running.COACH eine Distanz von 270m vor. (15 Einheiten)

 

Das was du im ersten Betrag geschrieben hast, IV-Training 270m in einer Minute zielt entsprechend auf eine Marathonzeit von 3h.

(Ist dein Ziel ein Wettkampf über eine kürzere Distanz, ist die Kapazität etwas geringer, die Intensität etwas höher, betrifft aber nicht die Regläufe, DL1 und DL2).

 

Das IV-Training ist die härteste Einheit. Diese soll den Körper belasten. Dass sich gewisse Muskeln dabei verhärten kann schon mal passieren, die Waden sind oft betroffen.

Da kannst du mir einer Selbstmassage (schau mal im google unter Blackroll oder Massagerolle) entgegenwirken.

Dehnen hilft da auch, Wechselbäder, Sauna, etc.

Zusammengefasst nennt man es auch Regeneration.

Wie man richtig daraus ableiten kann, die Muskeln sollten immer locker und "butterweich" sein, wenn sie nicht angespannt werden :-)

 

Wie du sicher weisst, die Leistungssteigerung geschieht während der Regeneration.

 

Das mit dem zu intensiv (bez. zu viel) trainieren hast du richtig erkannt. Dies hat in aller Regel negative Auswirkungen.

- Verletzungen z.B. infolge Überlast

- Übertraining (Leistung geht zurück, du bist ausgebrannt, lustlos, etc.)

 

-->

- Steigere das Training in der Kapazität nicht zu schnell. (Anzahl Trainings pro Woche welche du nach running.COACH läufst)

- Steigere die Intensität nicht zu schnell <-- maximal alle 4 Wochen die Leistung im running.COACH erhöhen (höhere Leistungsvorgabe)

 

Gruss

Mike

Remo Peduzzi
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Post #2 of 3

Hallo Marco

 

Meine maximale Herzfrequenz befindet sich ungefähr bei 220. RunningCoach schlägt mir daher vor das Training zwischen 180 und 195 zu absolvieren. Wenn ich etwas 250m mache, dann befindet sich der Puls am Ende bei etwa 193 und fälllt nach 1 min Trabpause in den Regenerationsbereich. Also scheint das Pulsmässig die richtige Distanz zu sein. Jedoch hat das letztes Mal zu einer Muskelverhärtung in der rechten Wade geführt, dass sagt mir, dass es wohl schlauer wäre die vorgeschlagene Distanz von runningCoach zu laufen ...

 

Nun bin ich mir unsicher, was ich tun soll. Soll ich mich an die Distanz halten und risikieren, dass nicht der maximale Trainingseffekt resultiert oder soll ich mich an den Puls halten und risikieren, dass meine Muskeln das nicht vertragen und sich das somit negativ auswirkt?

 

Was meinst Du?

 

Gruss Remo

Marco Süss
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Post #31 of 62

Ciao Remo

 

Im Training muss mann nicht immer die volle Leistung bringen. Im normalfall sollte der Puls nicht über 95% der MaxHf sein. Der optimale Reiz wird schon so stimmen, ausser du hast in den Einstellungen was falsch eingegeben.

Schau auf der rechten Seite unter Ziel und Zweck nach, für was das Training gut ist.

 

Wenn du nach den Vorgaben des running.Coach trainierst, wirst du dich auf jedenfall steigern können. Wichtig ist, dass man nicht nach jedem Training voll ausgepauert sein muss. Viele, die nicht nach einem Plan trainieren, belasten ihren Körper zu fest und dann fällt man leicht in ein Übertraining.

 

Viel Spass beim Trainieren.

 

Gruss Marco

Remo Peduzzi
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Post #1 of 3

Ich laufe nun erst seit 8 Monaten und habe daher eine grundsätzliche Frage.

 

Ab und zu schlägt mir Running.COACH ein Intervall Training von 12 x 1 Min vor. Ich soll 200m in 60 sec laufen. Wahrscheinlich würde ich auch 270m schaffen.

 

Soll man bewusst weniger schnell laufen als man kann?

 

Vielen Dank!