Hansruedi Nyffenegger
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Post #107 of 116

Hoi Jan

Schön zu hören. Das war ja eine der Möglichkeiten, die ich genannt habe. Und da du je dann am JFM auch gut gelaufen bist, denke ich, dass du alles richtig gemacht hast. Mindestens 3 x Gratulation!

HR

Jan Hubacher
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Post #5 of 5

Hallo Hansruedi

 

Danke für die Nachfrage.

Ich habe die PB beim Switzerland Marathon light (10k) nicht bewusst angegriffen. Habe dann doch eine PB erreicht obwohl ich nicht am Limit gelaufen bin. Von daher war dies super.

Den JF Marathon habe ich ja zum ersten Mal gemacht (Allgemein war es mein erster Marathon) daher gab es ja automatisch eine PB ;-). Er ist mir im grossen und ganzen auch gut gelaufen, im Ziel habe ich aber dann gemerkt, dass wahrscheinlich noch mehr drin gelegen wärde. Da hat mir oft auch die Erfahrung gefehlt (wo ist es wie steil usw.). Aber ich bin zufrieden mit beiden Läufen.

 

Gruss Jan

Hansruedi Nyffenegger
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Post #99 of 116

Hey Jan

Kurze Nachfrage: wie hast du entschieden? 2 x PB versucht? Und wie es es dir an den beiden Läufen gelaufen?

Liebe Grüsse

HR

Hansjörg Portmann
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Post #116 of 116

Hallo.

Ich kann mich zu einem grossen Teil meinem "Vorschreiber" anschliessen.

Deine Frage kannst im Grundsatz nur Du für Dich alleine beantworten. Es kann gut, oder auch in die "Hose" gehen.

Ich für mich starte am 25. August, genau eine Woche vorher, am Thuner Stadtlauf, 10 Km. Diesen renne ich eigenlich immer voll Gas.

Beim Jungfrau Marathon nehme ich dieses Jahr zum 10. Mal teil.

Ich habe bis dato eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht damit.

Grundsätzlich verhält es sich aber so.

Je jünger Du bist, je besser trainiert, je mehr Trainingskilometer Du wöchentlich aspuhlst, je schneller erholst Du Dich auch.

Der Jungfraumarathon ist nicht mit einem Flachmarathon zu vergleichen und je nachdem wie kräftig Du bist oder Dir gewohnt bist auch Bergauf zu "wandern" kann dies gut gehen.

Kein Trainingsplan auf der Welt kann Dir jedoch sagen, was genau nach deinem 10 Km lauf wirklich noch Sinn macht.

Ich laufe nach meinem eigenen Plan und höre da sehr stark auf meinen Körper und lockere quasi nur noch ein klein wenig die Muskeln bis zum Jungfrau Marathon.

Hoffe ist dieses Jahr mit dem Wetter ein wenig besser als letztes Jahr :-)

 

Viele Grüsse

Hansjörg

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #93 of 116

Tschau Jan

Ganz schwierige Frage. Denn um die zu beantworten, müsste man genau wissen, wie schnell du bist, was du läuferisch kannst, resp. wie alt deine PB ist. Und zentral: wie viele Jahre läufst du schon, wie anstrengend ist für dich ein Marathon, wie hart müsstest du dich quälen um PB zu laufen...

Daher nur ein paar grundsätzliche Überlegungen:

6 Tage (resp. eine Woche...) sind ziemlich kurz um sich von einem 10 km Lauf auf PB zu erholen. Ich habe letztes Jahr meine 10 km Zeit verbessert, dann aber 2 Wochen danach am Marathon meine PB nicht erreicht, fühlte mich nicht 100% erholt. Was aber grundsätzlich OK war, da mein wichtigstes Jahresziel eh der SMlight gewesen war.

Eigentlich finde ich grundsätzlich eine Woche Erholung zwischen 2 Wettkämpfen zu kurz, aber da ein paar Kollegen genau den gleichen Plan haben wie du, wird es so schon stimmen... Aber meine Kumpels laufen hier nie auf PB wenn sie den JM anpeilen.

Ausnahme vom obigen ist natürlich, wenn du z.B. seit einem Jahr keinen 10 km mehr gelaufen bist und seither massiv mehr traininert hast. Dann wäre denkbar, dass du deine aktuelle 10km PB knackst, ohne allzu heftig in den roten Bereich zu gehen.

Die Frage ist aber vor allem, welches Ziel du dir am JM setzt. Wenn du einfach in einer für dich guten Zeit und mit Lächeln ankommen willst, sieht das wohl etwas anders aus, als wenn du da ebenfalls PB anstrebst. 2 x PB innert 1 Woche in dieser Reihenfolge sehe ich eher als etwas utopisch an - ausser der obige Punkt träfe zu.

Wenn du deine PB knacken willst, würde ich dir eher ca. 6 Wochen NACH dem Marathon einen Versuch empfehlen, unter der Voraussetzung, dass du die 42km relativ problemlos wegstecken kannst, was schon einige läuferische Erfahrung und mehrere Jahre solides Trainings bedingt. Zuerst 2-3 Wochen regenerieren (aber idealerweise viel Velo) und dann 2-4 Wochen intensiver Tempo trainieren - das sollte für gute Marathonis nach ein paar Jahren machbar sein. Das würde dann auch dazu führen, dass du das Wintertraining schnell UND mit guter Ausdauer anfangen kannst. Allerdings eben auch ein gewisses Risiko bergen, wenn du zuwenig erholt bist. Drum: mit Vorsicht zu geniessen... 

Damit bleibt die Frage, was du in Sarnen tun solltest. Prüfe selber: kannst du die Zeiten und Pulswerte von Running Coach einhalten? Wann hast du zuletzt dein Tempo überprüft? Sofern das alles einigermassen korrekt ist, dann würde ich SMlight so laufen wie RC das vorschlägt, die Prognosen sind in der Regel zuverlässig. Bist du pulsmässig zu tief oder tempomässig zu hoch (bei korrektem Puls) dann kannst du sicher etwas schneller laufen als RC vorschlägt - ob das für PB reicht, weiss ich nicht.

Ich würde daher Sarnen ("übrigens meine Heimstrecke") also tendenziell nicht voll laufen, sondern einfach das (Halb-)Marathontempo üben. Und natürlich: für deine PB müssten dann die Bedingungen auch in Sarnen so ideal sein wie 2017. Wenn es zu warm ist, wird es kaum klappen.

Keep on running

Hansruedi

 

 

Jan Hubacher
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Post #4 of 5

Hallo Zusammen

Der Jungfrau Marathon und somit mein Saisonziel kommt mit grossen Schritten näher und ich bin gut im Plan. Nun bin ich 6 Tage vorher noch am Swiss Marathon light (10k) angemeldet. Es würde mich sehr reizen dort meine Personal Best Zeit anzugreifen, da ich mich aktuell in Topform fühle. Da der Jungfrau Marathon aber mein Saisonhöhepunkt ist, will ich diesen auf keinen Fall gefährden. Sollte ich daher besser auf die 10k PB vorerst verzichten, oder denkt ihr, dass die Regeneration von 6 Tagen locker ausreicht?

Vielen Dank für die Tipps und sportliche Grüsse

Jan