Christian Brodmerkel
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Post #8 of 9

Dieses Jahr war ich auch in Paris. War mein achter Marathon, aber das erste Mal in Paris und es war einfach genial. Super Organisation. Sehr abwechslungsreiche Strecke. Obwohl es nicht ganz flach ist, kann man in Paris trotzdem eine PB laufen. Im Gegensatz zu Frankfurt, werde ich in Paris bestimmt noch einmal starten. Kommt noch dazu, dass ich in Paris alles selber buchen kann und nicht auf eine Auslosung oder einen Veranstalter angewiesen bin, wie z.B. in Berlin oder London.. Fazit: Paris ist sehr empfehlenswert. Egal ob es der erste Marathon ist oder nicht. In Paris passt einfach alles perfekt zusammen.

 

Da hast du Recht, ich hab auch keine Lust an irgend einer Verlosung teilzunehmen sondern will das selbst organisieren. Mit Paris klappt das super! Ich werde dort auf jeden Fall auch noch einmal laufen, vor allem da es mein erster war verbindet man damit ja immer was besonderes :-) Außerdem ist die Stadt wunderschön

Damaris Winkler
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Post #6 of 6

Danke Christophe und Christian für eure Tipps! Stimmt - wieso nicht einmal Paris!

Weiterhin viel Freude im Training!

Christophe Glauser
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Post #34 of 34

Dieses Jahr war ich auch in Paris. War mein achter Marathon, aber das erste Mal in Paris und es war einfach genial. Super Organisation. Sehr abwechslungsreiche Strecke. Obwohl es nicht ganz flach ist, kann man in Paris trotzdem eine PB laufen. Im Gegensatz zu Frankfurt, werde ich in Paris bestimmt noch einmal starten. Kommt noch dazu, dass ich in Paris alles selber buchen kann und nicht auf eine Auslosung oder einen Veranstalter angewiesen bin, wie z.B. in Berlin oder London.. Fazit: Paris ist sehr empfehlenswert. Egal ob es der erste Marathon ist oder nicht. In Paris passt einfach alles perfekt zusammen.

Christian Brodmerkel
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Post #6 of 9

Ich bin dieses Jahr meinen ersten in Paris gelaufen und kann es sehr empfehlen! Flache Strecke, super Stimmung und gute Organisation. Und du kommst an so vielen Sehenswürdigkeiten vorbei, da wird es nie öde! Auch dass ein gutes Stück der Strecke sehr grüne "Parks" hat macht das ganze sehr abwechslungsreich da du nicht nur durch die Stadt läufst. Nächstes Jahr laufe ich in Wien mit, da soll es auch sehr schön sein. Aber der erste ist natürlich unvergesslich. Ich war sehr froh dieses Erlebnis in Paris gehabt zu haben. Abgesehen davon haben die eine extrem  geile Finishermedaille ;-)

Damaris Winkler
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Post #5 of 6

Ich werde mir eure Ratschläge in Sachen Krafttraining beherzigen! Besitze bereits Minibänder und die dazu gehörigen Übungen von RC - einem begleitenden Krafttraining kann also nichts mehr im Weg stehen, zumal die Motivation auch da ist! :-) Danke!

Sam Roth
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Post #50 of 53

@Mike
Das ist natürlich korrekt! Berlin bin ich letztes Jahr gelaufen und daher ist dann für Boston, wenn es denn 2020 werden soll, eine neue Qualizeit fällig. Jetzt für Chicago musste ich meine Zielsetzungen anpassen, da ich leider rund 7 Wochen verletzt/angeschlagen war und erst seit vier Wochen wieder einigermassen nach Plan trainieren kann und das auch nur leicht reduziert. Also wird steht einfach das Erlebnis und Finishen im Vordergrund. Das Gute aber ist, dass ich für London 2019 bereits einen Startplatz habe und somit weiss, dass ich dann noch einmal einen neuen Angriff auf Sub3 starten kann und das müsste dann für meine Alterkategorie deutlich reichen für Boston. ;)

 

Krafttraining
Das Wesentliche hat Hansruedi schon erwähnt und daher möchte ich einfach nochmals betonen: ja, unbedingt! Sehr, sehr fest unbedingt! Marathon-Training ist einfach eine enorme Belastung für den Körper und deswegen braucht er Unterstützung dabei, diesen Belastungen über einen langen Zeitraum standhalten zu können. Einige sind etwas weniger empflindlich, andere sind etwas anfälliger (ich selber gehöre zu letzteren, was aber auch kein Wunder ist, da ich erst seit vier Jahren laufe und das Krafttraining in den ersten beiden Jahren doch arg vernachlässigt habe - die Quittung kam dann natürlich, wenn auch nicht prompt sondern es rächt sich häufig erst nach einer längeren Zeit).

Das eigentliche Krafttraining ist, wie Hansruedi sagt, gar nicht so aufwändig und man kann das mit solchen Bodyweight-Übungen auch locker zu Hause machen (gibt auch coole Apps dafür, zum Beispiel «Virtual Trainer», wo man sich auch verschiedene Programme zusammenstellen kann, so dass man auch ein wenig Abwechslung hat).

Je nach Typ ist das dann halt auch etwas eine Frage der Disziplin. ;) Ich habe gemerkt, dass ich es so zu wenig konsequent durchziehe und deshalb habe ich jetzt wieder ein Abo gemacht im Gym und gehe seither konsequent 2x pro Woche je eine Stunde dort Kraf- & Stabitraining machen.

Neben dem Kraftrraining selber sind eben auch Lauf-ABC sehr wichitg und was du auch einbauen kannst sind zum Beispiel «Treppenläufe» und die vom running.COACH im Trainingsplan vorgeschlagenen Hügel-, Steigerungs- und Koordinationsläufe. Das bringt auch etwas Abwechslung ins Training, macht Spass und bringt sehr viel. Hügelsprints und Intervalle am Hügel sind unglaublich effiziente Mittel zur Verbesserung der Koordination und Kraft und sind dabei schonend für den Gelenk- und Bewegungsapparat. Dies also unbedingt regelmässig in dein Training einbauen!

Liebe Grüsse
Sam

 

Damaris Winkler
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Post #4 of 6

Ganz herzlichen Dank für die wertvollen Tipps Hansruedi!

Liebe Grüsse und weiterhin viel Freue beim Laufen

Damaris

Hansruedi Nyffenegger
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Post #101 of 116

Grüss dich Damaris

Stimmt, Wien soll toll sein. Und die Idee eine Stadt laufenderweise kennenzulernen ist eh ideal. Schau aber, dass du vor dem Wettkampf nicht zu viel rumläufst, sonst hast du müde Beine. Ob du dann nach dem Lauf noch besichtigen kannst, wird sich weisen. Aber durch Städte bummeln ist sicher eine gute Regenerationsmethode und sonst gibt es Stadtrundfahrten per Bus.

Krafttraining sollte unbedingt sein, idealerweise 2 x die Woche. Natürlich spürst du das, aber es sollte dich nur für ein paar Stunden müde machen. Ich gebe aber zu, Krafttraining ist nicht so mein Ding, Aber wenn du längerfristig auf den ganz langen Strecken gesund bleiben willst, solltest du ein Minimum davon machen. Man schafft eine Kraft-Runde mit ca. 12 Übungen à 40 Wiederholungen in rund 20 Minuten, habe ich mehr Lust, mache ich 40 + 25, das schafft man in gut 30'. Das Ziel ist eigentlich möglichst rasch in die "Harte Zone" zu kommen. Wenn du eine Übung 40 x machen kannst, ist sie weniger effektiv, als wenn du eine Variation davon nimmst, die dich schon nach 20 Wiederholungen an die Grenze bringt. Aber letztlich muss es für dich passen. Einige Sachen fünktionieren für mich nicht, auch wenn sie gut wären, dann nehme ich halt eine ähnliche Übung. Ich mache in erster Linie einige Stütz-Übungen, Hüft-Stabilisation (Adduktoren und Abduktoren), etwas Bauch- und Rückenmuskeln.

https://runningcoach.me/users/videos?training_id=40670120 gibt dir Ideen, vieles kann man aber in ähnlicher Form auch anders machen, jedes gute Buch und das Internet hat Übungen drin. Ich habe auch ein paar Lauf-Kurse gemacht und dort ein paar Sachen neu entdeckt, bis ich dann "meine" Übungen hatte.

Neben den spezifischen Übungen kannst du auch "zwischendurch" etwas machen. Z.B.: abends vor dem Ins-Bett-gehen 42,195 Liegestützen (Halbmarathonis nur 21,2), beim Warten auf den Zug ein paar Kräftigungsübungen für die Wade oder Hüftstabilisation oder am Compi mit den Letsbands arbeiten. z.B. habe ich gerade jetzt beim Schreiben eines um die Knie und drücke diese nach aussen. Oder du machst vor dem TV Fussgymnastik. Oder, oder, oder. Wenn du solche kleinen Übungen über den Tag und die Woche verteilst, dann ist der Aufwand für Krafttraining überschaubar.

Und zuletzt die gute Nachricht: Krafttraining macht, besonders in Kombination mit einer guten Lauftechnik (Lauf-ABC) auch schneller.

Ach ja, auch nicht vergessen: Dehnen gehört auch dazu und viele schwören auf die Blackroll. Kann man gut zur Tagesschau machen. Und etwa jedes 12. Training sollte Laufschule/Lauf-ABC sein. Aber dann haben wir es dann langsam :-) ausser du willst noch Mentaltraining angehen...

Crosstraining: Grundsätzlich kannst du Trainings mit andern Sportarten ersetzen. Gerade wer 5 oder mehr Trainings macht, sollte das sogar ernsthaft ins Auge fassen, auch wenn Laufen halt am meisten Spass macht. Die allgemeine Lehrmeinung lautet: den Longjog solltest du wenn irgendwie möglich machen und die intensive Einheit (Mitteltempo/Intervall) ebenfalls. Persönlich finde ich auch, dass du im Schnitt auf mind. 40 km laufen pro Woche kommen solltest, damit der Körper den Marathon auch übersteht, daher würde ich erst ab 4 Trainings 1 x cross trainieren. Velo fahren fände ich von der Belastung der Gelenke und der HF her recht ideal, einfach schauen, dass die HF ca. 10 Schläge tiefer ist als die von RC vorgegebene Soll-HF. Wandern oder Skitour sind u.U. etwas weniger anstrengend von der Herzfrequenz her, aber relativ gut im Hinblick auf "lange unterwegs sein". 4 Stunden schnelles Wandern die Gotthard Südrampe hoch an praller Sonne mit dme schweren Rucksack sind garantiert eine gute Marathon-Vorbereitung.

Keep on running

Hansruedi

Mike Oberli
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Post #460 of 462

Betreffend Bosten Marathon: Sam schreibt :"Berlin eben habe ich schon, jetzt in zwei Wochen kommt Chicago dran". Daraus resultiere ich, er lief Berlin wohl nicht in diesem Jahr. Um sich für Bosten 2019 zu qualifiziern, muss man die Zeit am 16. September 2017 oder später gelaufen sein. Somit wird Sam die Qualizeit noch bringen müssen, z.B. in zwei Wochen in Chicago, denn für den Lauf 2020 hat die Qualifikatinoszeit in den letzten Tagen begonnen.

Aufgepasst, nur weil man die Qualizeit gelaufen ist, bedeutet das nicht, dass man auch einen Startplatz bekommt. Die Plätze werden soweit ich weiss nach folgendem System vergeben. Wer die Qualizeit am meisten unterboten hat bekommt zuerst einen Startplatz. Das geht so lange, bis alle Startplätze vergeben sind.

In wie Weit das Geschlecht (Frauenquote) oder das Land (Ausländerquote) etc. berücksichtig wird ist nicht öffentlich bekannt.

Damaris Winkler
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Post #3 of 6

@ Sam: Wow, herzliche Gratulation zur Qualifikation am Boston-Marathon! Stimmt, jetzt wo du es erwähnst kommt es mir in den Sinn, dass dies ja nicht für "Kreti und Pleti" ist :-). Ich kann es sehr gut nachvollziehen, dein Ziel der Sixstar-Finisher-Medaille! Ich brauche auch immer irend ein neues Ziel vor Augen...Bei mir lautet dieses momentan eher "finishen"...aber was danach kommt, werden wir noch sehen!

@ Markus! Wow, herzliche Gratulation! Du hast Recht, Stockholm ist so eine tolle Stadt und diese fröhlichen Menschen...da macht das Laufen sicher Spass! Herzlichen Dank für deinen Tipp!

@ all: Wie habt ihr es während der Marathonvorbereitung mit Krafttraining gemacht? Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass mich (zu viel) Krafttraining zu sehr müde macht und mir dann die Energie fürs Laufen fehlt. Oder ist das eine faule Ausrede? Wie viel Mindest-Krafttraining sollte eurer Meinung nach sein? Und was ist mit Crosstraining? Kann ich ohne Weiteres eine der vier wöchtentlichen Trainingseinheiten zum Beispiel durch eine Wanderung/Skitour etc. ersetzen, um die Motivation am Laufen zu erhalten, oder ist in der Marathon-Vorbereitungszeit "Schluss mit lustig" und die 4 Laufeinheiten sollten wenn möglich durchgezogen werden?

Danke für eure Tipps weiterhin!

 

Sam Roth
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Post #49 of 53

Ah, Wien! Der ist mir zunächst gar nicht eingefallen - bin ich natürlich auch noch nie gelaufen, aber was man so hört und liest muss das auch ein ganz toller Marathon sein. Gute Entscheidung!

Dann wäre da natürlich auch noch Paris, welcher ja auch immer im Frühling stattfindet. Immerhin einer der grössten Marathons der Welt.

Mein Traumziel ist die Sixstar-Finisher Medaille: alle sechs World Major Marathon (Berlin, London, Chicago, Boston, New York und Tokyo). Berlin eben habe ich schon, jetzt in zwei Wochen kommt Chicago dran :) :) :), nächsten Frühling London, den Rest sehen wir dann. :-)

Für Boston muss man sich übrigens über eine Alterskategorien-Zeit qualifizieren. Daher kann man diesen eh nicht als Premiere laufen, weil man die Qualizeit eben in einem (zulässigen) Marathon erlaufen muss. Auf den freue ich mich schon jetzt ganz gewaltig (voraussichtlich 2020) - was für eine Ehre, dort starten zu dürfen!

Wünsch eine gute restliche Saison und dann eine tolle Vorbereitungszeit über den Winter! Ich finde es super, wenn man schon so früh ein grosses Ziel vor Augen hat und damit weiss, worauf man langfristig hin arbeitet.

Liebe Grüsse
Sam

Markus Weber
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Post #21 of 22

Hallo Damaris

Bin dieses Jahr Stockholm als ersten Marathon gelaufen (2. Juni). Ist halt nicht so flach, aber stimmungsmässig eine Wucht und top organisiert! Und vor allem: Du läufst ins Ziel im Olympiastadion der Sommerolympiade von 1912! Da kommen die Emotionen doppelt hoch!

Sportliche Grüsse

Markus

Stockholm

Damaris Winkler
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Post #2 of 6

Ganz vielen herzlichen Dank für eure ausführlichen Antworten!! Eure Beiträge motivieren mich noch mehr, einen Marathon in Angriff zu nehmen :-).

Die Antwort von Sam hätte mich sehr für den Hamburg-Marathon motiviert, doch leider bin ich an diesem Wochenende verhindert...Freiburg i.Brsg. ist mir irgendwie zu klein...RC grognostiziert mir eine Zeit zu um die 4 Stunden und ich habe keine Lust, fast ganz alleine unterwegs zu sein (daher die Suche nach einem etwas grösseren Marathon...). Berlin, New York, Boston....das sind Ziele, die ich mir noch aufsparen möchte.

Hansruedi hat mich in meiner Annahme bestärkt, dass Zürich sowohl in stimmungs- und organisatorischer Hinsicht nicht gerade der Hit ist...

Aus all diesen Gründen habe ich mich nun für Wien entschieden! Kommt dazu, dass ich noch nie in Wien war und dies eine Gelegenheit ist, die Stadt zu erkunden!

Ich danke euch ganz herzlich für eure Kommentare und wünsche weiterhin viel Freude beim Training!

Sportliche Grüsse

Damaris

 

Hansruedi Nyffenegger
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Post #98 of 116

Grüss dich Damaris

Mein Debut war Hamburg. Der Start ist super, riesen Stimmung, dann vorbei an den Sehenswürdigkeiten. Der Hammer kommt dann im zweiten Teil, da ist man dann in den weniger attraktiven Vororten. Wenn es dich hier mental erwischt, dann bist du im "Niemandsland" und dein Hotel ist weit weg. Der Schluss ist dann wieder gewaltig, der Zieleinlauf perfekt. Und du läufst natürlich gegen die Weltelite, ich bin hinterher mit dem 2. (Weltmeister und Olympiasieger Kiprotich im Lift gefahren und vor lauter Ehrfurcht kein Autogramm verlangt...). Auch toll: der Marathon wird am TV übertragen. Grundsätzlich kann ich dir den empfehlen, auch weil er eher flach ist und im kühlen Norden - wobei wir mehrfach Graupelschauer und Hagel hatten. Da so viele Leute starten (glaub +/- 20'000), hast du natürlich auch mit 4 Stunden und mehr immer noch genügend Leute auf der Strecke. Hamburg ihat nicht unbegrenzt Startplätze. Das heisst du müsstest schon in der nächsten Zeit einen Platz reservieren. Bloss - was ist, wenn du dich verletzt oder im Februar merkst, dass du nicht fit genug bist?

Luzern war mein 2. Hier hast du allerdings mehr Höhenmeter. Dafür läufst du die Runde 2x, du kannst dich da mental besser orientieren, weisst, was noch kommt (OK, das kann auch hart sein, wenn du nach dem HM umdrehst und nochmal alles läufst, während die Halbmarathonis ins Ziel huschen.) Mit KKL und Stadion-Durchlauf hast du 2 tolle Ecken, zudem ist im Zentrum wirklich viel los, das motiviert. Zudem kannst du ev. deine Unterstützer geschickt platzieren - du kannst dich so bis 6x anfeuern lassen, wenn sie es geschickt machen. Insgesamt hast du auch eine super Stimmung entlang der Strecke, jenige Guggenmusiken etc. Etwas weniger toll sind dier Höhenmeter. Zudem laufen hier relativ wenige Leute den Marathon (aber viele HM). Gerade wenn du 4 Stunden und länger läufst wird es etwas einsam, zudem sind die Guggenmusiken dann beim (2.) Apéro.Trotzdem würde ich dir Luzern empfehlen.

Zürich (3.) war dann wieder verhältnismässig flach. Auch hier läufst du etliche Strecken 2x, zudem hast du einen Teil Hin- und zurück. Stimmungsmässig fand ich es massiv weniger toll als die beiden obengenannten. Aber auch hier kannst du dir dein Team sinnvoll aufstellen. Die Mängel, die Sam anspricht, kann ich leider bestätigen, bei 26 Grad kamen die Helfer nicht mehr nach mit Bechern füllen, zudem z.T. gesprudeltes Wasser, dafür hatte es mehr als genug Isostar, aber das schütte ich mir ungern über die Rübe...

Freiburg  (hier hatte ich HM geplant) musste ich letztes Jahr infolge eines gebrochenen Handgelenkes streichen. Muss aber auch toll sein von der Stimmung her, Rest siehe Sam.

Ich gehe davon aus, dass du im nächsten Frühjahr zum ersten Mal starten willst. Damit entfällt Luzern, was aber der Herbst-Favorit wäre und ich würde dir also Hamburg empfehlen.

Die Frühlingsmarathons (es gäbe auch noch Wien, London etc....) werden teils durch Ostern rumgeschoben. Ich würde mir ev.auch überlegen, wie du zeitlich aufgestellt bist. Wenn du Ende April starten willst, dann hast du im Feburar und März die intensivste Trainingszeit was die Dauer betrifft. Gerade die langen Läufe reissen doch ein Loch ins Zeitbudget (Umziehen, Laufen, Dehnen, Duschen, Verpflegen und dann oft ein Nickerchen... ergeben schnell 4 bis 5 Stunden). Darum musst du dir für diese Läufe wirklich die Zeit nehmen können, beruflich und privat. Wenn du da Skiferien hast oder sonst irgendwie zeitlich limitiert bist, dann kannst du auch noch nach Marathons im Mai suchen.

Für mich übrigens die Frage, warum es ein Marathon mit vielen Startern sein muss. Stimmung kann ich nachvollziehen. Für mich wären Erreichbarkeit, Kosten, Unterkünfte etc. auch wichtig. Und wie schnell das Ganze gelaufen wird. Im Marrakech war ich an einem Halbmarathon. Ich stand wie immer weit hinten ein. Aber da laufen viele Leute mit, die deutlich weniger fit sind als bei unseren Läufen. Habe ganz viel überholt. In Boston oder London ist das Tempo höher. Da wäre ich weit hinten in der Rangliste. Im Hinterfultigen wäre ich vielleicht in meiner Alterskategorie noch der 3. (sofern nicht mehr als 4 kommen...).Zuletzt aber: das Debut soll Spass machen und Erinnerungen generieren. Da ist vermutlch Marrakech mindestens so gut wie Hamburg.

Keep on running - und lass uns teilhaben, an der Entscheidung und am Ergebnis.

HR

 

 

Mike Oberli
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Post #459 of 462

In Sachen Stimmung. Nun ja, da kann ich etwas aus folgenden Marathon aus eigener Erfahrung erzählen.

  • 2009 Luzern
  • 2011 Wien
  • 2012 Tokyo
  • 2013 Wien
  • 2014 Berlin
  • 2015 Bosten
  • 2017 Düsseldorf
  • 2017 Münster

Wenn es um die Stimmung geht, dann ist Tokyo an der Spitze, dann kommt lange lange nichts, und dann kommen die Anderen. Leider wird Tokyo nicht bei uns im Fernsehen übertragen, Nipon TV müsste man haben.

Meine Freundin erzählt das Gleiche von New York (2011), ausser im Judenviertel, da ist es ruhig.

Gruss
Mike

Sam Roth
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Post #48 of 53

Hallo Damaris

Für meinen ersten Marathon letztes Jahr habe ich mir etwas ganz besonderes ausgesucht gehabt: Berlin!

Erstens hat es familienhistorische Gründe und zweitens war für mich irgendwie der Gedanke sehr reizvoll, die Premiere an einem der ganz grossen Städtemarathon zu feiern. Schliesslich soll das monatelange, harte Training auch irgendwie mit einem speziellen Erlebnis belohnt werden und nicht an irgend einem, etwas böse gesagt, Feld-Wald-Wiesen-Marathon.

Ich bin seither noch keinen weiteren Marathon gelaufen und kann daher nicht aus eigener Erfahrung sprechen, aber obwohl direkt vor meiner Haustüre, reizt mich Zürich zum Beispiel überhaupt nicht. Das Problem bei Zürich ist vor allem: durch die eher bescheidene Teilnehmerzahl (seit Jahren ohnehin sinkend) ist man scheinbar vor allem auf dem Rückweg von Meilen dem See entlang oft alleine unterwegs. Das kann sich enorm ziehen und, wie ich so von meinen Club-Kollegen höre, wirklich nicht attraktiv sein. Zudem wird über Zürich unter vorgehaltener Hand recht oft gelästert über organisatorische Mängel (Verpflegung, die nicht funktioniert, etc.). Wegen der geringen Teilnehmerzahl fällt Zürich also eigentlich eh schon aus deinen Kriterien.

Diesen Frühling bin ich in Freiburg (Brsg) den Halbmarathon gelaufen. Beim Marathon läuft man die Runde (wie in Luzern) halt einfach zwei Mal. Für mich wäre das eher nichts, aber die Strecke selber in Freiburg ist recht cool, aber nicht superflach und teilweise mit Belagswechsel (Kopfsteinpflaster; auf der zweiten Runde nach über 30km werden die saumässig weh tun, das garantiere ich dir) und an bestimmten Punkten in der Altstadt und hinten am Dreisamstadion sehr stimmungsvoll. Auch die Orga war top - das ist sicher ein schöner Marathon, den du in Betracht ziehen kannst.

Hamburg muss ganz, ganz toll sein - den habe ich defitiniv auch auf meiner Liste. Schau dir auch noch Rotterdam an, das muss auch eine schnelle weil flache Strecke sein. Und sonst natürlich London, aber da dürfte es so gut wie unmöglich sein, jetzt für April 2019 noch einen Startplatz zu ergattern.

Würde ich vor derselben Entscheidung stehen wie du, würde ich mir für die Premiere im Frühjahr also Hamburg auswählen.

Ich hoffe, du erhältst noch ein paar weitere tolle Inputs.

Run happy,
Sam

Damaris Winkler
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Post #1 of 6

Hallo!

Welchen Marathon könnt ihr mir in Sachen Stimmung/Strecke etc. empfehlen, wenn ich das erste Mal einen Marathon laufen will?

Zürich Marathon? Oder ist die Strecke dem See entlang psychisch nicht zu "hart", weil man schon von weitem das Ziel sieht? Oder hat jemand Erfahrungen mit dem Freiburg im Breisgau-Marathon oder dem Hamburg-Marathon?

Für mich ist wichtig, dass die Strecke abwechslungsreich (und ziemlich flach) ist und die Teilnehmerzahl ziemlich hoch. Den Marathon würde ich gerne so im April/Mai laufen, da ich am liebsten im Winter trainiere...

Habt ihr noch andere (Geheim-)tipps?

Danke!

LG

Damaris